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Urlaub in Itter

Ein idealer Ferienort für den Sommer- und Winterurlaub für alle, die einerseits Erholung und Gemütlichkeit suchen, aber andererseits nah am Puls der Skipisten sein möchten.
Hauptplatz St. Johan in Tirol im Winter

Itter ist ein kleines freundliches Dorf am Fuße des schönsten Aussichtsberges Tirols, der Hohen Salve in den Kitzbüheler Alpen. Auf einem Sonnenplateau abseits von Hektik, können Sie in einer wunderbaren Naturlandschaft, die Schönheit des Wilden Kaisers und der Kitzbüheler Alpen voll genießen.
Ein prächtiges Schloss schmückt die kleine Gemeinde, das zugleich auch das Wahrzeichen Itters ist. Wann genau das Schloss Itter erbaut wurde, ist nicht bekannt, erstmals urkundlich genannt wird die Burg mit seinem Dorf im Jahre 1420.

In Itter erwarten Sie in Ihren Sommerferien in Tirol, ideale Bedingungen zum Wandern, Radfahren und Erholen in reiner frischer Alpenluft. Eine gepflegte, bodenständige Gastronomie lädt zum Verweilen ein: vom Hotel, Pension und Privatzimmer sowie Urlaub auf dem Bauernhof für die ganze Familie. Auf den Bergen warten auf unzähligen Wander- & Bikewegen urige Almhütten darauf von Ihnen entdeckt zu werden.

Neben Tennisplätzen und einem beheizten Freibad mit sehr großzügiger Liegewiese bietet Itter auch einen der besten Komfort-Campingplätze Europas.

Direkter Einstieg in die SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental

Im Winter bringt Sie die Salvista-Gondelbahn direkt ins Herz der SkiWelt Wilder Kaiser–Brixental. Beleuchtete Rodelbahnen, Pferdeschlittenfahrten, geräumte Winterwanderwege, Langlaufloipen und noch viele weitere Wintersport- und Erholungsangebote machen den Winterurlaub auch Abseits der Pisten zu etwas Besonderem.

Zahlen und Fakten von Itter

Seehöhe 704 m
Fläche 10,44 km²
Einwohner ca. 1.100
Gästebetten ca. 1.600
Hohe Salve 1829 m

Die Geschichte von Itter

Gemeinde itter

Funde einer bronzezeitlichen Schwertklinge und eines Randleistenbeiles aus derselben Zeit weisen darauf hin, dass sich in diesem Gebiet schon um 1500 v. Chr. Menschen aufhielten. Dass diese Besiedlung dauerhaft war, beweisen auch Funde einer Bronzemünze aus der Römerzeit und ein Schriftstück (Brief der Eroberer Rätiens Drusus und Tiberius an ihre Mutter Livia) aus derselben Zeit.
Auch die alten Hofnamen Rieswegen, Riesberg, Nasen, Laiming, Parm etc. lassen Rückschlüsse auf die Entstehungsgeschichte des Ortes zu.
Der Name Itter wurde von den Geschichtsschreibern nie eindeutig geklärt.
Im Jahre 902: Schenkung des Brixentales durch Radolt, den Grafen des Inntalgaues, an die Bischöfe von Regensburg. Diese erbauten sich in Itter eine Burg als Herrschaftssitz.
Im Jahre 1241: Friedensschluss zwischen Bischof Siegfried von Regensburg und Pfalzgraf Rapoto III. von Spenheim-Ortenburg: Rapoto verzichtet auf Schloss und Dorf Itter (erste urkundliche Erwähnung von Itter) und die Schirmvogtei über das ganze Brixental gegenüber den Bischöfen von Regensburg.
1250 – 1320: Zeit der Velber
Diesem Geschlecht war nun das regensburgische Gebiet verpfändet. Sie nahmen die untergebenen Bauern derart aus und unterdrückten sie so hart, dass manche aus diesem Gebiet in das Pinzgau flüchteten. Nach 478 Jahren endete die Herrschaft der Bischöfe von Regensburg.
1380 – 1803: Salzburger Regentschaft
Im Jahre 1380 erwarb Erzbischof Pilgrim II. von Salzburg – zunächst auf Widerruf – und im Jahre 1384 endgültig um die Gesamtsumme von 26.000 ungarische Gulden das Pfleggericht Itter von Bischof Konrad von Regensburg. Salzburgische, Pfleger und Landrichter sorgten für dieVerwaltung und Rechtssprechung.

Von der kirchlichen zur weltlichen Herrschaft

1803 Erzherzog Ferdinand, früherer Großherzog der Toskana, wird als Kurfürst auch Herrscher über das Brixental (kurfürstlich-salzburgerischer Zeitabschnitt).
1805 Nach dem „Frieden von Pressburg“ fiel das Gebiet an Österreich (kaiserlich-österreichischer Zeitabschnitt)
1809 Durch das „Wiener Traktat“ vom 14. Oktober 1809 fällt auch das Brixental an Bayern (königlich-bayrischer Zeitabschnitt)
1816 Entsprechend den Verfügungen des „Münchner Staatsvertrages“ vom 14. April 1816 kommt auch das Brixental wieder an Österreich zurück.
Im selben Jahr wird das Brixental mit dem früheren Kronland Tirol vereint, die tirolisch-salzburgerische Grenze am Eingang des Birxentals wird beseitigt. Wir Brixentaler sind somit die „jüngsten Tiroler“.

Wechselvolle Geschichte Schloss Itter

Schloß

1812 wurde das ganze Schlossgebäude durch die bayrische Regierung (damals, in der napoleonischen Zeit gehörte auch das gesamte Brixental zu Bayern!) der Gemeinde Itter um 15 Gulden angeboten. Diese erwarb nun das Schloss und überließ in der Folge große Teile verschiedenen Bauern zum Abbruch. So wurde auch das Krämerhaus (Heute Gemeindehaus) und das Itterer Wirtshaus aus den Steinen der Burg neu aufgebaut.
1878 kaufte Paul Spieß, ein reicher Münchner, um 3.000 Gulden das Schloss. Er ließ es in der heutigen Form auf- und ausbauen und noch einen 10m hohen Spitzturm draufsetzen.
1884 erwarb die berühmte Konzertpianistin Sophie Menter das Schloss. In dieser Zeit gab es auf Schloss Itter glänzende Feste und berühmte Gäste wie die Komponisten Franz Liszt, Peter J. Tschaikovsky und A. Rubinstein, sodass Schloss Itter ein kulturelles Zentrum des ganzen Gebietes wurde.
1902 verkaufte Menter das Schloss an Eugen Mayr aus Berlin. Dieser restaurierte fast alles am alten Gebäude, errichtete dazu einige neue Teile und füllte den ganzen Bau mit Gegenständen der Kunst und des Kunstgewerbes in reichstem Maße.
1925 kam das Schloss in den Besitz des damaligen Landeshauptmannstellvertreters von Tirol, Rechtsanwalt Dr. Franz Grüner. Auch er steckte viel Geld in das Schloss und in seine bekannten Sammlungen und Skulpturen, die er im Schloss unterbrachte.
1942 hatte kurzfristig ein Verein, nämlich der „Deutsche Bund zur Bekämpfung der Tabakgefahren“ ein Bestandsrecht.
1943 – 1945 wurde das Schloss von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Außenstelle des Konzentrationslagers Dachau geführt. In dieser Zeit waren hochrangige französische Politiker (Ministerpräsident Paul Reynaud, Außenminister Edouard Daladier) und Generäle (Weygand, Gamelin) im Schloss inhaftiert. Durch diese Tatsache kam es am 05.Mai 1945 zu einem Gefecht zwischen amerikanischen Soldaten und deutschen Verbänden, bei dem das Schloss beschossen und beschädigt wurde.
Nach Kriegsände veräußerte Dr. Grüner seinen Itterer Besitz an Ernst Zwickel und im Jahr 1945 erwarb Wilhelm Woldrich, Hotelier aus Innsbruck das Schloss Itter.
Nun wurde das Schloss zum Nobelhotel umgebaut, ein dreistöckiges Garagengebäude aufgebaut und ein Freischwimmbad errichtet.
1964 ersteigerte Frau Bettina Mc Duff aus Australien, eine Gesellschafterin der Ankerbrotwerke in Wien, das Hotel um ca. 2,5 Mio. ATS.
Nun versuchten einige Pächter das Hotel erfolgreich zu führen, was aber leider nie so richtig funktionierte.
1972 kaufte Herr Kouding das Hotel und seit dem Zeitpunkt scheint als Besitzer die ITTAG, eine Gesellschaft mit Sitz in Lichtenstein, im Grundbuch auf.
Seit Beginn der achtziger Jahre ist nun Herr Dr. Ernst Bosin Inhaber dieser Gesellschaft und somit Eigentümer von Schloss Itter. Er ist sehr bemüht den baulichen Zustand des Gebäudes und der gesamten Anlage zu erhalten und nutzt das Schloss als Einfamilienhaus.

Die Blutgerichtsbarkeit

Mit der Urkunde vom 14. Jänner 1514 verkaufte Kaiser Maximilian I. an Erzbischof Leonhard von Salzburg die hohe Gerichtsbarkeit in Itter um 2.000 Gulden. An der Landesgrenze zu Tirol „am roten Bühel“ wurde ein Galgen errichtet.
Ein weiterer Richterplatz war das sogenannte „Freiplatzl“ auf dem Schmiedfeld, wo früher an der Straße das stehende Wetterkreuz aufgestellt war. Später stand der Galgen in Hopfgarten auf dem Hof „Ramstät“(kommt von Rabenstätte).

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