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Der Große Rettenstein - ein Geheimtipp von Kirchberg in Tirol

Der markanteste Gipfel der Kitzbüheler Alpen, Natur pur und ein einzigartiges Rundpanorama

Ein Geheimtipp von Kirchberg in Tirol: Der Große Rettenstein im Naturschutzgebiet Spertental-Aschau ist der höchste Gipfel (2.366 m) von Kirchberg und bietet somit ein garantiert grandioses Panorama.

Die auffällige Gestalt des Großen Rettensteins gibt sich schroff, felsig und ragt unvermittelt aus der grünfarbenen Landschaft. Der von weitem sichtbare Berg nimmt eine geologische Sonderstellung ein, denn er besitzt eine 400 m dicke Kalkschicht.

Der Große Rettenstein

Einer der beeindruckendsten Gipfel der Kitzbüheler Alpen - der Große Rettenstein.

Daten und Fakten

  • Typ: Ganztagestour
  • Dauer: 6 Stunden
  • Distanz: 5 km
  • Höchster Punkt: 2.366 m
  • Höhenmeter bergauf: 1.200 m
  • Höhenmeter bergab: 1.200 m
  • Niveau: durchgängig mittel / rot
  • Ausrüstung: gute Bergschuhe, Proviant (Essen und Trinken), wettergerechte Kleidung

Besondere Wegpunkte: Die Schau- und Gustierkäserei Kasplatzl lädt zu einer Einkehr mit Almprodukten aus der eigenen Herstellung und zum Zuschauen der Käseproduktion durch eine Glasfront ein. Auch sonst gibt es viele besondere Wegpunkte, die auf jeden Fall dem Wanderer beeindruckende Momente beschert.

Einkehrmöglichkeiten: Am Anfang bzw. Ende der Wanderung bietet sich die Schaukäserei Kasplatzl als Einkehrmöglichkeit an. Auch das Alpengasthaus Labalm befindet sich in unmittelbarer Nähe vom Start der Wanderung. Als einer der Koch.Art Betriebe bietet die Labalm viele regionale und kulinarische Köstlichkeiten. Wird die Route über die Spießnägel gewählt, wäre eine Einkehr bei der Hirzeggalm möglich.

Wanderung zum Großen Rettenstein

Wanderung zum Großen Rettenstein

Wanderung zum Großen Rettenstein

Am Gipfel des Großen Rettenstein hat man einen imposanten Ausblick auf die Hohen Tauern und ihren zahlreichen Dreitausendern.

Schwer

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  • Dauer6:00h

  • Distanz5,0km

  • Höhenmeter1200m1200m

  • Höchster Punkt2366m

Lage des Großen Rettensteins

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Der Rettenstein ist der dominierende Gipfel des Spertentals. Durch seine isolierte Lage ist er als hervorragender Aussichtsgipfel bekannt und dementsprechend beliebt. Nach Norden sendet der Rettenstein den langgezogenen Kamm der Spießnägel aus, die Oberen und Unteren Grund voneinander trennen. Außerdem ist der Große Rettenstein das Grenzgebiet zum Salzburger Pinzgau. Daher gibt es auch zwei Gipfel: den Salzburger und den Tiroler Gipfel. Besteigt man den Berg über die Südseite, so bieten sich dort einige sehr ansprechende Kletter-Routen für Kletterer an.

Der Zusteig kann somit von Aschau bei Kirchberg in Tirol aus oder von der Südseite aus über das im Oberpinzgau gelegene Mühlbachtal (Gemeinde Bramberg) erfolgen.

Durch das Landschaftsschutzgebiet "Spertental" zum Start der Wanderung

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Das Spertental in Aschau bei Kirchberg zählt zu den wichtigsten Naturerholungsgebieten in der Region und ist als Landschaftsschutzgebiet deklariert. Das Tal, aus dem auch die Kirchberger Ache ihren Ursprung nimmt (mündet schließlich in den Chiemsee), beginnt direkt am geografischen Mittelpunkt der Kitzbüheler Alpen. Von hier aus schlängelt sich der leicht ansteigende Wanderweg bis zum Start der Wanderung.

Der Wanderweg besticht in erster Linie durch seine beeindruckende Landschaft. Die neu errichtete Hängebrücke, die seitlich am Wasserfall vorbei führt, ist sicherlich das Highlight. Von der kleinen Plattform aus schaut man direkt auf das wilde Treiben des Baches. Mit gemütlichen Sitzbänken und interessanten Infotafeln ist hier der perfekte Platz für eine kleine Rast, bevor man weiterspaziert. Nach einer kurzen Wegstrecke öffnet sich schließlich das Tal und man erhält einen großartigen Blick auf den Großen Rettenstein.

Der Wasserfall im Talboden des Unteren Grundes verdeckt angeblich eine schwere eiserne Tür, hinter der sich der steile Aufgang zur ehemaligen Burg Falkenstein befinden soll. Aus dieser Tür kamen einst Jahr für Jahr während der Alpzeit die schönen wilden Fräulein vom Falkenstein hervor, um sich mit den jungen Hirten zu treffen, die hier ihre Tiere hüteten. Jede von ihnen hatte sich ihren Hirten ausgesucht und brachte jedesmal, wenn sie sich trafen, eine Schürze voll kostbarer Schätze mit. Alles musste aber ganz heimlich geschehen. Vor allem durfte keine der Schönen von einem anderen als von ihrem Hirten gesehen werden. Eines Tages kam das Fräulein, das sich einen besonders braven Burschen ausgesucht hatte, überaus traurig zum Treffpunkt. Es hatte ein besonders wertvolles Geschenk mitgebracht und sagte: „Heute sehen wir uns das letzte Mal, ich komme nie mehr wieder.“ Was war geschehen? Den übrigen Hirten war aufgefallen, dass ihr Kamerad immer besonders schöne Geschenke erhielt. Aus Neugier schlichen sie ihm nach und sahen auch das Fräulein. Nun war das Geheimnis gelüftet, und eine schöne Zeit endete so rasch wie sie begonnen hatte. Dafür versetzten die wilden Fräulein die Hirten aber noch eine Zeitlang in Aufregung. Sie ließen ansonsten friedfertige Kühe miteinander raufen und dabei die Schwächere gewinnen, was den Stolz manches Hirten arg verletzte, wenn es seine Kuh war, die den Kampf verlor. Auch machten die Fräulein, dass sich zuweilen die Tiere verirrten und die Hirten bei Regen und Kälte oder bis lange in die Nacht hinein nach den Tieren suchen mussten. Nie kam es dabei aber zu einem größeren Schaden. An solchen Dingen merkten die Burschen, dass es die wilden Fräulein noch gab, zu sehen bekamen sie diese aber nie mehr.

Natur, soweit das Auge reicht

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Vom Startplatz führt Sie der Forstweg in weiten Kehren und mit geringer Steigung bis zur Schöntalalm. Während des Marsches dorthin können Sie die massiven Zweitausender der gegenüberliegenden Talseite bewundern. Kurz bevor Sie die Schöntalalm erreichen, fallen links die Felsspitzen der Spießnägel auf. Im Spätfrühling blühen dort die stark duftenden, dunkelgelben Platenigl. Sie gehören zu unseren geschützten Alpenpflanzen.

Von der Schöntalalm folgen Sie dem Karrenweg durch die Schöntalsenke und in weiterer Folge bringt Sie der Weg zum Schöntalscherm, einem Unterstand für das Almvieh.
Die angrenzenden, steilen Grashalden sind ein äußerst beliebter Äsplatz für die Gämse, die sich hier während des Sommers am kräftigen Berggras Fett für die kargen Wintermonate ansetzen.

Vor dem Anstieg zum Großen Rettenstein bietet sich die Schöntalquelle als Rastplatz. Ihren Durst können Sie mit dem frischem Quellwasser, das als Trinkwasser geeignet ist, löschen. Nach einer kurzen Erholung kann der letzte Anstieg in Angriff genommen werden.

Das gesamte Spertental in Aschau bei Kirchberg in Tirol steht seit 1984 unter Naturschutz und wurde vom Land Tirol wegen seiner Schönheit und Eigenart zum Landschaftsschutzgebiet deklariert. Bergwiesen weisen hier noch eine typische Vielzahl bunter Blumen auf und so findet man am Rettenstein zum Beispiel Zirben, Fichten, Enzian, Schwalbenschwanz-Enzian, Platenigl, Edelweiß und Blauen Eisenhut. Auch eine Vielzahl wildlebender Tiere, wie Reh, Rot-, Gams- und Steinwild und Murmeltiere sind im Spertental beheimatet. Rauhfußhühner, wie Auer- und Birkhahn finden hier ebenfalls einen geeigneten Lebensraum und sogar das Schneehuhn kann man in den alpinen Bereichen noch antreffen. Wer genau schaut, erspäht manchmal Steinböcke oder einen Adler am Großen und Kleinen Rettenstein. Wer sich näher mit der heimischen Flora und Fauna beschäftigen möchte, dem sei der Naturlehrpfad empfohlen.

Einzigartiges Gipfelerlebnis am Großen Rettenstein

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Nachdem Sie über den Fahrweg über freies Almgelände und durch das weite Tal zwischen Hex und Spießnägelkamm zu den Hütten des Schöntalscherms (ca. 1.725 m) bis zur Schöntalquelle gewandert sind, beginnt der Anstieg zum Gipfel in steilen Kehren.

Murmeltiere tummeln sich zwischen Felsbrocken und mit etwas Glück bekommt man auch Adler zu Gesicht.

Sie steigen steil in engen Serpentinen über zunehmend felsigen Untergrund bis zur markanten Rettensteinscharte hoch, wo die Sicht bei klarem Wetter sogar bis zum Großvenediger reicht. Von der Scharte geht’s nach rechts an den Gipfelaufbau des Nordgipfels. In leichter Blockkletterei gelangt man zum Gipfel des Großen Rettensteins (2.366 m). Gefräßige Dohlen umkreisen das Gipfelkreuz und der Blick erstreckt sich über die sanften Grasgehügel der Kitzbüheler Alpen.

Der Abstieg

Auch wenn man am liebsten den einzigartigen Moment am Gipfel eine Ewigkeit lang genießen möchte, sollte man den Abstieg nicht vergessen. Dieser erfolgt zunächst über die Aufstiegsroute. Bei der Weggabelung hält man sich am Rand einer schmalen Schuttrinne nach rechts abwärts, ehe der Steig in das Schöntaljoch ansteigt. In diesem breiten Joch führt der Weg nach Osten wendend an einem kleinen See vorbei ins Rettensteinjoch.
Hier zweigt man links in steiles Grasgelände ab, bis der Weg kurz unterhalb der Schöntalscherm auf den Aufstiegsweg trifft. Auf diesem geht’s zurück zum Ausgangspunkt.

Alternative: Vom Rettensteinjoch gibt es eine landschaftlich äußerst reizvolle Variante (Seeaugen in kleinen Mooren, Unmengen von Heidelbeeren im August): man folgt dem Kamm Richtung Spießnägel. Diese Kammwanderung gehört zum Feinsten, was dieser Winkel zu bieten hat. Der Boden ist übersät von Heidelbeeren, alle paar Meter trifft man auf von Libellen umschwirrte, kleine Moorteiche. Tief unten erstreckt sich das weite Schöntal und die Aussicht erstreckt sich über die Zillertaler und Venediger Berge. Diese Variante dauert zusätzlich ca. drei Stunden. Eine andere Möglichkeit wäre über die markierte Route zur Hirzeggalm und durch den Oberen Grund abzusteigen.

Spertentaler Kneippanlage

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Nach einer Wanderung, wie auf den "Großen Rettenstein", hat man natürlich müde Füße und sehnt sich nach einer Abkühlung. Direkt beim Parkplatz Ebenau befindet sich die Kneippanlage Aschau: Ruhe, Gesundheit und Erfrischung, das bietet die Kneippanalge im Spertental vor dem imposanten Bergpanorama. Das Spertentaler Kneippwasser hat außerdem eine belebende Wirkung auf Körper Geist und Seele!

Abwechslung bietet die Anlage mit klassischem Kneippbecken, Trinkbrunnen mit frischem Quellwasser, Anlage für grobe und feine Fußreflexzonenmassagen sowie Arm- und Kreislaufbecken.
Kinderkneipp ist ein attraktives Zusatzangebot zum bestehenden Kinderspielplatz. Ausgestattet mit Wasserrad, Trampelpfad, Planschbecken sowie zwei klassischen Kneippbecken lernen die Kinder hier spielerisch mit dem gesunden Element Wasser umzugehen.

Tipps zur Wanderung am Großen Rettenstein

Damit Sie Ihren Wanderurlaub in Kirchberg in Tirol noch mehr genießen können und rund um die Tour am Großen Rettenstein alles perfekt planen können, bieten wir Ihnen nachfolgend noch ein paar wichtige Informationen an. Gerne beraten wir Sie auch persönlich zu dieser oder anderen Touren.
Nutzen Sie zum Beispiel das Mobilitätsangebot der Kitzbüheler Alpen: Die Anreise mit dem Bus nach Aschau ist für Gäste des Brixentales mit der Gästekarte kostenlos möglich. Erfahren Sie alles über die ausgezeichnete und zertifizierte Wanderregion Brixental und wie Sie davon profitieren können. Kennen Sie eigentlich den KAT-Walk? Vielleicht lieben Sie Mehrtageswanderungen - dann können wir Ihnen diese 6 Etappen wärmstens empfehlen. Lesen Sie einfach nach!

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So kommen Sie von Kirchberg zum Ausgangspunkt Ihrer Wanderung

Vom Ortszentrum in Kirchberg fahren Sie beim Kreisverkehr in Richtung Aschau. Folgen Sie der Straße für ca. 8 Kilometer, vorbei an der Kneippanlage in Aschau, bis zum Parkplatz Ebenau. Zum Start Ihrer Wanderung gelangen Sie entweder über eine gebührenpflichtige Mautstraße (Unterer Grund) oder Sie starten direkt zu Fuß vom Parkplatz aus (ca. 3 Kilometer bis zur Schaukäserei Kasplatzl).

Lage & Anreise

Kitzbüheler Alpen

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