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Sicherheit auf der Skipiste

Einfache Verhaltensregeln für ein besseres Miteinander!

Skifahren ist nach wie vor eine der beliebtesten Breitensportarten im alpinen Raum. Vor allem in den Ferienzeiten bevölkern ganze Massen die Berge und Skipisten der Kitzbüheler Alpen. Einfache Sicherheitstipps und Verhaltensregeln helfen dabei, dass der Spaß und die Sicherheit auf den Skipisten auch bei größerem Skifahrer-Aufkommen gewährleistet bleiben.

Die 10 FIS Verhaltensregeln

  • Rücksichtnahme auf die anderen Skifahrer und Snowboarder: Jeder Skifahrer und Snowboarder muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt.

  • Beherrschung der Geschwindigkeit und der Fahrweise: Jeder Skifahrer und Snowboarder muss auf Sicht fahren. Er muss seine Geschwindigkeit und seine Fahrweise seinem Können und den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte anpassen.

  • Wahl der Fahrspur: Der von hinten kommende Skifahrer oder Snowboarder muss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm fahrende Skifahrer und Snowboarder nicht gefährdet.

  • Überholen: Überholt werden darf von oben oder unten, von rechts oder von links, aber immer nur mit einem Abstand, der dem überholten Skifahrer oder Snowboarder für alle seine Bewegungen genügend Raum lässt.

  • Einfahren, Anfahren und hangaufwärts Fahren: Jeder Skifahrer und Snowboarder, der in eine Abfahrt einfahren, nach einem Halt wieder anfahren oder hangaufwärts schwingen oder fahren will, muss sich nach oben und unten vergewissern, dass er dies ohne Gefahr für sich und andere tun kann.

  • Anhalten: Jeder Skifahrer und Snowboarder muss es vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt aufzuhalten. Ein gestürzter Skifahrer oder Snowboarder muss eine solche Stelle so schnell wie möglich frei machen.

  • Aufstieg und Abstieg: Ein Skifahrer oder Snowboarder, der aufsteigt oder zu Fuß absteigt, muss den Rand der Abfahrt benutzen.

  • Beachten der Zeichen: Jeder Skifahrer und Snowboarder muss die Markierung und die Signalisation beachten.

  • Hilfeleistung: Bei Unfällen ist jeder Skifahrer und Snowboarder zur Hilfeleistung verpflichtet.

  • Ausweispflicht: Jeder Skifahrer und Snowboarder, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben.

Alpine Gefahren rechtzeitig erkennen

Die beste Ausrüstung nützt wenig, wenn der Benutzer sein Können überschätzt oder die Kräfte der Natur nicht ernst nimmt. Um den Ortsunkundigen eine Orientierung zu bieten, sind Pisten nach Schwierigkeitsgraden eingestuft und mit Hinweisschildern auf eventuelle Gefahren ausgestattet.

Der Pistenrand ist die Grenze der Pistenfläche, innerhalb der der Pistenhalter seiner Sicherungspflicht nachkommt. Der Pistenrand kann durch natürliche Gegebenheiten bestimmt sein oder künstlich erkennbar gemacht werden. Eine leichte, auch für Anfänger geeignete Piste ist blau markiert. Hier darf die Neigung 25 Prozent Längs- und Quergefälle nicht übersteigen. Rot kennzeichnet mittelschwere Pisten für geübtere Fahrer, schwarze Pisten sind eine Herausforderung für Könner.

Lawinenbeschilderung

Lawinen und Sperrtafeln

Die Bergbahnen und Pistenbetreiber unternehmen alles, um das Skifahren in den Kitzbüheler Alpen so sicher wie möglich zu machen. Vor allem nach Schneefällen kann es deshalb vorkommen, dass einzelne Pisten oder Abschnitte zeitweilig gesperrt werden müssen, um Lawinensprengungen vor zu nehmen oder die Pistensicherheit wieder her zu stellen.

Die Nutzer der Infrastrukturen müssen aber trotzdem jederzeit auf UND neben den Skipisten mit natürlichen Gefahren rechnen. Lawinenwarnungen und Sperrschilder sollten von jedermann unbedingt ernst genommen werden. Anweisungen von Liftpersonal oder Pistendienst sind immer zu beachten.

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Notrufe absetzen

Schnelle und sichere Notruf- und Unfallmeldungen im Notfall sind besonders wichtig und lebensrettend. In den Bergen ist der Euro-Notruf eine der wichtigsten Nummern, weil eine vollständige Mobilfunkversorgung aufgrund der geografischen Gegebenheiten kaum möglich ist. Es kann passieren, dass ein Handyuser bei einem alpinen Notfall keinen Empfang mit seinem Handy hat. In dieser Situation kann er das Handy ausschalten und nach dem Wiedereinschalten statt dem PIN-Code die Nummer „112“ wählen oder direkt den Notrufknopf (wenn verfügbar) drücken. Dadurch sucht das Handy automatisch das stärkste Funknetz.

Weitere Vorteile des Euronotrufs 112, die ihn von allen anderen Nummern unterscheiden: Er kann in allen europäischen Ländern kostenlos und auch ohne SIM-Karte genutzt werden. Außerdem gilt er als „SOS“-Ruf und wird dadurch priorisiert im Funknetz behandelt. Der Euronotruf hat immer Vorrang, andere Telefongespräche können deshalb sogar abgebrochen werden.

Wichtige Rufnummern

Leitstelle Rufnummer
Allgemeine Rettungsleitstelle 144
Bergrettung 140
Polizei 133
Feuerwehr 122
Euro-Notruf 112

Weitere hilfreiche Links

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