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Urlaub in Hopfgarten im Brixental

Die Tiroler Marktgemeinde Hopfgarten mit ihrem traditionellen Ortskern, schmalen, gepflasterten Gässchen und einer prächtigen, zweitürmigen Barockkirche, zählt zu den sonnenreichsten Gemeinden der Kitzbüheler Alpen.
Hauptplatz St. Johan in Tirol im Winter

Dort wo die imposante "Hohe Salve" über idyllischen Seitentälern thront, führen im Sommer stille Wander- und Radwege in die abwechslungsreiche Tiroler Fauna und Flora.
Im Winter: Schnellster Einstieg in den Skispaß, freuen Sie sich auf aufregende Skitage in einen der größten und modernsten Skigebiete weltweit, der SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental.

In Ihren Sommerferien in Hopfgarten heißts - Urlaub für die ganze Familie: ein umfangreiches Sommerwochenprogramm mit geführten Wanderungen, Mountainbiketouren, Canyoningtouren, Spaß am Bauernhof und vielem mehr sowie einer einmaligen Kinderbetreuung, damit auch die Eltern entspannt ihren Sommerurlaub in Tirol genießen können. Eine Besonderheit für Jedermann ist das Erholungsparadies Salvenaland mit Badesee, Schwimmbecken, Kinderpark, Sommerrodelbahn, Minigolf.

Aussichtsreiche Höhenflüge

Die Tirol Berggipfel der Kitzbüheler Alpen kann man bequem auch ohne große Anstrengungen erreichen: hoch hinauf mit der Gondelbahn oder mit dem Elektrobike - erradeln Sie die größte E-Bike Region Österreichs.

Im Winter direkt vom Ortszentrum in die SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental

Hopfgarten ist ein Anfängerparadies mit Top Skischulen. Für Ihre Liebsten die noch zu klein zum Skifahren sind, bieten wir direkt an der Gondelstation in Hopfgarten eine Kleinkinderbetreuung an.

Zahlreiche Lokale, Bars und Restaurants versprechen Unterhaltung, Gaumenfreuden und Abwechslung. Aber nicht nur Skifahrer und Snowboarder kommen auf ihre Kosten: Erholen Sie sich bei einer ausgiebigen Winterwanderung oder Pferdeschlittenfahrt und noch viele weitere Wintersport- und Erholungsangebote sorgen in Ihrem Winterurlaub für Abwechslung.

Zahlen und Fakten von Hopfgarten im Brixental

Seehöhe 620 m
Fläche 166,57 km²
Einwohner ca. 5.550
Gästebetten ca. 2.600
Hohe Salve 1829 m

Die Geschichte von Hopfgarten

Gemeinde Hopfgarten

Der Name Hopfgarten lässt sich auf den frühen Hopfenanbau und das damit verbundene Bierbrauen zurückführen. Darauf weisen auch die beiden Gasthäuser im Ortskern mit den Namen „Oberbräu“ und „Unterbräu“ hin.
Hopfgarten gehört zu den ältesten Märkten unserer Heimat. Es wurde bereits 1362 urkundlich erwähnt. Seit dem Jahre 902 unterstand Hopfgarten den Bischöfen von Regensburg (das gesamte Brixental).
1380 kam es zur Herrschaft der Fürsterzbischöfe von Salzburg, die es durch Pfleger und Richter auf Schloss Itter und durch den Probst von Engelsberg verwalten ließen. Als Schloss Itter und die Burg Engelsberg während der Bauernkriege 1526 zerstört wurden, wurde der Sitz des Pfleggerichtes in den Markt verlegt. Seit dem war Hopfgarten Sitz des zuständigen Bezirksgerichtes für das gesamte Brixental (bis 2002).

Schloss Itter wurde wieder instandgesetzt – Burg Engelsberg verfiel. Am Fuße des Burgberges von Engelsberg lädt aber auch heute noch das schmucke Elsbethen-Kirchlein aus dem Jahre 1494 zu besinnlicher Einkehr.
Im 16. Jahrhundert blühte in Hopfgarten auch der Bergbau. Kupfer und Silber wurden im Schmelzwerk in der Haslau verarbeitet.
Im 19. Jahrhundert betrieb das Geschlecht der „Friedrichs“ an der Kelchsauer Ache eine bedeutende Glasfabrik, sowie eine imposante Kirchenruine und den Gasthof „Hörbrunn“. Diese tragen heute noch Zeugnis vom einstigen Reichtum.
In den Kriegen gegen Napoleon kämpften die Brixentaler gemeinsam mit den Tirolern um die Befreiung ihres Landes – damals gehörten sie noch zu Salzburg. Erst 1816 wurde das Brixental mit Tirol vereint. Die Bilder am Erker des Gasthof „Oberbräu“ erinnern an Andreas Hofer und seine getreuen Mitstreiter.
Das Hopfgartner Gemeindewappen, 1592 erstmals bezeugt, stellt den heiligen Leonhard mit Krummstab und Kette dar. Ihm und dem heiligen Jakob ist auch das prächtige Gotteshaus geweiht, das in den letzten Jahren großartig restauriert wurde. Dieses wrude von Andrä Hueber in den Jahren 1758 bis 1764 erbaut. Zu Recht nennt man das braocke Juwel den „Dom des Brixentals“.
Seit das Brixental durch den Bau der „Gisela-Bahn“ (1875) verkehrsmäßig erschlossen wurde, ist es Anziehungspunkt für Tausende, die in unserer Bergwelt Erholung suchen.

Die Ruine Engelsberg

Auf einer schmalen, steilen Erdzunge zwischen Kelchsauer und Windauer Ache liegen die spärlichen Überreste der Burg Engelsberg. Die urkundlich erste Erwähnung stammt vom 1. September 1234. An diesem Tag übergab Bischof Siegfried von Regensburg dem Grafen Konrad von Wasserburg die „Burg Engelsberg“ mit den dazugehörigen Dienstmannen und Gütern auf Lebenszeit zu Schutze.

Ein Geschlecht der „Engelsberger“ erscheint erstmalig im März 1259 und verschwindet wiederum im Jahre 1420. Während eines Bauernaufstandes im Mai 1526 wurde sowohl Schloss Itter als auch Engelsberg niedergebrannt. Engelsberg wurde dann nur mehr teilweise wiedererrichtet. Bis in die 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurden die Überbleibsl des einstiegen Turms noch von zwei alten Leuten bewohnt.

Das Elsbethen Kirchlein

Das Kirchlein liegt am Fuße des Engelsberges und ist das älteste Kirchlein von Hopfgarten. Der Stil von heute weist schon auf die ausgehende Gotik hin. Ein roter Marmorstein an der Wand der Evangelienseite gibt mit folgender Inschrift den Gründer und das Gründungsdatum bekannt: „Bartholome von Hamerspach - Stifor des Gotzhaws 1494“. Daneben ist das Wappen des Stifters, der zu dieser Zeit Pfleger und Probst zu Engelsberg war. Erst 1511 wurde das Gotteshaus durch Bischof Berthold Pürstinger von Chiemsee geweiht. Der Altar mit seinem barocken Aufbau aus der Zeit um 1700 trägt ein von Virgil Groder gemaltes Bild der Hl. Elisabeth.
Es ist das einzige Gotteshaus in Tirol, das dieser volkstümlichen Heiligen geweiht ist. Ein Gnadenbild der „Schmerzhaften Gottesmutter“ wird hier ganz besonders verehrt.
An den Bitttagen geht man heute noch in Prozession zu diesem Kirchlein. Viele Menschen aus nah und fern tragen – einzeln oder in Gruppen – ihre Sorgen gerne und vertrauensvoll hierher.
Der Hopfgartner Männergesangsverein „Die Engelsberger“ hat das Kirchlein in seine besondere Obhut genommen und trägt immer wieder dazu bei, dieses Schmuckstück schön und würdig zu erhalten.

Über die Gründung dieses Heiligtumes weiß die Volkssage zu erzählen:
Der alte Ritter von Högau im Wörgler Boden hatte sein Töchterlein Elisabeth dem edlen Ritter von Engelsberg zur Gemahlin versprochen und den wilden, auf Itter hausenden Ritter abgewiesen. Er meinte: „Meine Tochter wird mit einem frommen Ritter bei einem Bissen Brot glücklicher sein als mit einem reichen Gottlosen!“
Wütend überfiel der Gottlose am Hochzeitstag die nichtsahnenden Brautleute und warf sie in einen seiner schrecklichen Kerker auf Itter und rief ihnen noch höhnisch zu: „Brot will ich euch geben, Wasser könnt ihr euch selber suchen!“ Als beide nach einigen Tagen vor Durst dem Verschmachten nahe waren, beteten sie mit Inbrunst zur heiligen Landgräfin Elisabeth, die damals vor kurzer Zeit verstorben war und bereits durch viele Wunder glänzte. Wirklich erschien ihnen auf ihr vertrauensvolles Gebet die verklärte Heilige und zeigte ihnen eine aus der Kerkerwand sprudelnde Quelle. In diesem Augenblick trat ihr Feind in das vom himmlischen Glanze beleuchtete Gefängnis – Gnade rührte sein Herz – er erkannte sein Unrecht, ließ die Gefangenen frei und baute am Fuße des Engelsberges das erste Kirchlein zu Ehren der heiligen Elisabeth.

Die Hohe Salve und das Salvenkirchlein

Der Gipfel der Hohen Salve (1.829m) besteht aus Dolomit, der einem Sockel aus Schiefer aufsitzt und dem Berg seine charakteristische Glockenform gibt. Der Name „Salve“ stammt mit großer Wahrscheinlichkeit aus dem Lateinischen und bedeutet „sei gegrüßt“ und wirklich grüßt der Gipfel freundlich in alle Himmelsrichtungen.
Am Gipfel der Hohen Salve steht das Salvenkirchlein. Zur Erbauung der Kirchleins gibt es folgende Geschichte:
Einst lebte eine fromme Frau namens Ehrentrud. Sie hatte einen einzigen Sohn, welcher Johannes hieß und besaß ein bedeutendes Vermögen. Der Knabe, voll Talent und Lebhaftigkeit, aber auch sehr zum Bösen geneigt, betrübte schon in jungen Jahren seine Mutter mit allerlei Ausschweifungen und mit dem Alter wuchs die Bosheit. Das Geld der Mutter wurde verschwendet, dem Spiel und der Trunksucht war es verfallen, all das Bitten und Flehen der Mutter blieb unerhört. Als sich der entartete Sohn nun auch an fremdem Eigentum vergriff, wurde er von den Obrigkeiten verfolgt und so floh er in das Dunkel des Waldes hinaus.
Er warb zwei Gesellen an und überfiel mit ihrer Hilfe die Reisenden der Straße, raubte und mordete. Die Mutter plagte das Gewissen, durch zuviel Liebe und zu wenig Strenge glaubte Sie den Sohn zu einem Räuberhauptmann erzogen zu haben. Sie beschloss Johannes zu suchen. Nach dreitägiger Wanderschaft überfiel sie auf der Höhe des Salvenberges der Schlaf und ein wundersamer Traum: Johannes des Täufers. Als sie erwachte betete sie mit unbeschreiblicher Rührung zu Gott, um dass sich ihr Sohn bekehren möge. Und als Sie betete, sah sie ihn in der Morgendämmerung entgegen wanken. Er erzählte ihr von genau demselben Traum und wollte von nun an ein anderes Leben führen.
Er und die beiden Gesellen stellten sich dem Gericht und wurden zum Tode verurteilt. Die Mutter verkaufte ihren Hof und erbaute mit dem Erlös an der Stelle an der sich ihr Sohn bekehrt hatte das Salvenkirchlein.
Wann das Salvenkirchlein erbaut wurde lässt sich nicht genau sagen, die erste Erwähnung findet man im Jahre 1589 in einem Schriftstück des Bistums Chiemsee. Bis heute ist es eine allbekannte Wallfahrtskirche geblieben.

Wallfahrtskirche Hohe Salve

Wallfahrtskirche Hohe Salve
Wallfahrtskirche Hohe Salve

Das Salvenkirchlein, das Wahrzeichen der Hohen Salve. Lesen Sie mehr über die Entstehung und Geschichte der Wallfahrtskirche Hohe Salve. Mehr Info

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