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Wallfahrtskirche Hohe Salve

Auf dem Gipfel der Hohen Salve, inmitten der Kitzbüheler Alpen, steht die Johanneskapelle. Das Salvenkirchlein, wie die Kapelle auch gerne genannt wird, gilt als die höchstgelegene Wallfahrtskirche Österreichs. Sie ist dem hl. Johannes dem Täufer geweiht. Der frühbarocke Altar mit den Figuren des hl. Bartholomäus und Johannes sowie ein Altarblatt mit der Taufe Jesu stammen aus dem Jahre 1666.
Wallfahrtkirche am Gipfel der Hohen Salve

Die erste schriftliche Erwähnung des Salvenkirchleins stammt jedoch bereits aus dem Jahre 1589. In einem chiemseeischen Matrikel ist von „Salvenberg – eine Kirche des hl. Johannes“ zu lesen.

Die Täler um rund um die Hohe Salve wurden schon sehr früh besiedelt. Die heidnischen Urbewohner dieser Täler dürften damals schon ihre Sonnenfeste auf der, von der Natur so bevorzugten, Salvenhöhe gefeiert haben. Ende des 19. Jahrhunderts soll ein diesbezüglicher Bronzegegenstand auf der Hohen Salve gefunden worden sein. Allerdings gilt dieser Fund als verschollen. Zur Zeit des Christentums wurde das Salvenkirchlein dann auf den Heiligen des Sonnenwendtages, Johannes dem Täufer, geweiht.

Durch die relativ leichte Erreichbarkeit des Gipfels kamen auch schon bald viele Besucher aus Nah und Fern um die Wallfahrtskirche auf der Hohen Salve zu besichtigen. Vor allen Dingen bei Kopfleiden, Bandscheibenproblemen und Depressionen suchten die Pilger die Johanneskapelle auf und hofften auf Linderung. Die erste heilige Messe wurde im Jahre 1617 durch Pfarrer Ambros Strasser gelesen.

Wallfahrtskirche Hohe Salve

Im selben Jahr wurde auch der erste „Betbruder und Hüter“ erwähnt. Dessen Aufgaben waren es Mesnerdienste zu leisten, einen Ausschank zu betreiben und die Talbewohner vor einem herannahenden Gewitter zu warnen. Dazu schwang er eine weiße Wetterfahne, woraufhin in allen Ortschaften des Brixentales die Kirchenglocken läuteten um ein größeres Unheil abzuwenden.

Im Jahre 1625 wurde die Johanneskapelle aufgrund des großen Zustromes bereits zum zweiten Mal vergrößert.

Im Jahr 1640 wurde das Salvenkirchlein durch Blitzschlag komplett zerstört und bis 1643 um 1.800 Gulden wieder neu aufgebaut. Die Kapelle auf dem Gipfel der Hohen Salve wurde aber auch in den weiteren Jahren nicht von Blitzschlägen verschont. Daher entschied man sich im Jahre 1784 einen Blitzableiter auf dem Salvenkirchlein zu installieren. Im Jahre 1807 wurde die Wallfahrtskirche allerdings wieder zerstört.

Zuletzt wurde das von Witterungseinflüssen schwer beschädigte und verwahrloste Salvenkirchlein in den Jahren 1970-1972 und 1999 saniert.

Am 24. Juni ist das Patrozinium der Wallfahrtskirche Hohe Salve. Weitere Hauptfesttage sind der Annatag am 26. Juli und der Bartholomä Tag am 24. August. Bis 1945 wurde bei den Feierlichkeiten von den Wallfahrern ein geschnitztes Haupt des hl. Johannes um den Altar getragen. Heute wird diese Feier nur noch am Annatag abgehalten.

Sie möchten mehr von der Geschichte der Hohen Salve und dem Salvenkirchlein hören? Jeden Mittwoch, vom 01. Juli bis 16. September, wird in der Wallfahrtskirche Hohe Salve um 11.00 Uhr eine Andacht gelesen. Danach haben Sie die Möglichkeit an einer Führung teilzunehmen.

Die Hohe Salve im Wandel der Zeit

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Schon Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Hohe Salve zunehmend als Reiseziel entdeckt. Viel ist in den darauffolgenden Jahren passiert. Die spannendesten Fakten findet Ihr hier. Mehr Info

Salvenkirchlein@Dabernig (3)

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