Etappe 2: Von der Kelchsau in das Windautal

Geschichten lauschen - Auf dem Weg zum Almliteraten

Die zweite Etappe des KAT-Walks führt Sie in eine Welt, abseits jeglicher Zivilisation. Schmale Pfade, tolle Aussichten und Einblicke in eine fast unberührte Natur und geniale 360° Panoramen warten auf Sie. Mit ein wenig Glück treffen Sie auf der Unteren Lärchenbergalm den bekannten Almliteraten Sepp Kahn an, der Ihnen gerne vom Leben als Almsenner berichtet.
Etappe 2_KAT-Walk6

Fakten zur Etappe

Start Raiffeisenkasse Kelchsau Ziel Gasthaus Steinberg / Windautal
Länge 15,5 Km Gehzeit ca. 6 Stunden
aufwärts ca. 1.200 m abwärts ca. 1.100 m
Niveau mittelschwierig Höchster Punkt 1.925 m

Charakteristik des Weges

KAT Walk E2: Geschichten lauschen - Auf dem Weg zum Almliteraten

KAT Walk E2: Geschichten lauschen - Auf dem Weg zum Almliteraten

KAT Walk E2: Geschichten lauschen - Auf dem Weg zum Almliteraten

Aussichtsreiche Almwanderung. Die Route führt über leichte bis mittelschwere Steige und Forstwege, die Anstiege sind moderat und nur auf kurzen Abschnitten etwas steiler. Mit rund 1.200 Höhenmetern b...

Mittel

Merken
  • Dauer6:30h

  • Distanz15,5km

  • Höhenmeter1200m

  • Höchster Punkt1925m

Detaillierte Wegbeschreibung

Auf den Spuren des Almliteraten: Kelchsau – Steinberghaus

Die Etappe startet bei der Raiffeisenkasse im Ortszentrum von Kelchsau. Zunächst folgt man dem Wegweiser Richtung „Lodron, 3 ½ h, Wegnummer 79“.Ein kurzes Stück führt die asphaltierte Straße abwärts bis zur Kelchsauer Ache. Nun über die Brücke und weiter in drei Kehren aufwärts bis auf rund 1.090 Metern Seehöhe bei drei Almgebäuden die asphaltierte Zufahrtsstraße endet.

Hier linkerhand auf einem Steig aufwärts, der gleich einmal in den Wald hineinführt. Der Weg verläuft nun entlang eines Geländerückens hinauf (immer an den rot-weiss-roten Bodenmarkierungen und den Wegweisern „Lodron“ orientieren. Der Steig führt weiter ein kurzes Stück durch einen Kahlschlag, an dessen oberen Ende man einen Forstweg erreicht (1.275m).

Hier rechterhand weiter am Forstweg („Lodron, Wegnummer 79“), vorbei an der Vorder- und Hinterölbankalm bis man nach rund drei Kilometern die Untere Lodronalm (1.486m) erreicht. Nun noch ein kurzes Stück mit zwei Kehren am Forstweg, bis links ein Steig Richtung „Lodron, Ramkarkopf“ abzweigt.

Durch walddurchsetztes Almgelände, später auf freien Almwiesen wandert man direkt auf die Lodronalm (ca. 1.700m) zu. Kurz vor dem Almgebäude rechts am Steig weiter bis zum Lodronjoch (1.914m). Auf diesem Abschnitt muss man die Bodenmarkierungen genau beachten (teilweise auf Steinen aufgemalt oder Holzpflöcke mit rot-weiss-roter Bemalung). Durch die vielen Viehtritte kann man den Verlauf des Weges oft nur schwer unterscheiden.

Vom Lodronjoch ist es nur ein kurzes Stück zum gleichnamigen Gipfel (1.925m) mit dem markanten Kreuz. Am gleichen Weg zum Joch retour und der Beschilderung „Westendorf“ ein ganz kurzes Stück am Bergrücken aufwärts folgen. Nun zweigt der Steig links ab („Lärchenbergalm“) und führt ein kurzes Stück entlang eines Weidezauns abwärts und bald rechts auf fast gleichbleibender Höhe wieder ins freie Almgelände.

Hier sollte man sich wieder an den Bodenmarkierungen orientieren. Nach kurzer Zeit erreicht man die Oberkaralm (ca. 1.700m). An dieser Stelle links durch einen kleinen Graben („Steinberghaus, 79“ und am Steig in gleichbleibender Höhe bis zum nächsten Wegweiser „Lärchenbergalm, Steinberghaus“.

Nun weiter durchs Almgelände stetig abwärts bis zur Unteren Lärchenbergalm (ca. 1.480m). Nun zwischen den Almgebäuden hindurch und links weiter am Steig, der bald in den Wald hineinführt. Bei Erreichen des Forstwegs folgt man diesem abwärts in zwei Kehren, ehe kurz nach der Wallernalm (1.160m) links wieder ein Steig („Steinberghaus“) abzweigt.

Diesem Weg folgt man wiederum teilweise durch den Wald abwärts, die letzten rund 500 Meter auf einem Forstweg direkt auf das Steinberghaus zu.

Aussichtspunkte

Die Höhepunkte der Tagesetappe

Etwas unterhalb der Lodronalm öffnet sich der Blick erstmals zu den von Gletschern bedeckten Gipfeln der Hohen Tauern.
Am Gipfel des Lodron hat man einen herrlichen Rundblick: Hohe Tauern, Kurzer und Langer Grund (Talübergang ins Pinzgau bzw. Zillertal), Rofangebirge, Guffertspitze, Mangfall- und Sonnwendgebirge, Hohe Salve, Wilder Kaiser und der markante Große Rettenstein.

Einkehrmöglichkeiten

Nehmen Sie für die Tour genügend Proviant mit! Fast alle Almen sind unbewirtschaftet. Falls auf der Unteren Lärchenbergalm der Senner Sepp Kahn anwesend ist, bekommt man hier „almtypische“ Kleinigkeiten.

Gasthaus Steinberg

Am Etappenziel Steinberghaus wird man vom Chef persönlich mit regionalen Köstlichkeiten verwöhnt.
Spezialitäten vom Brixentaler Almschwein, Ragout vom Windauer Reh oder Bachforelle auf abgeschmolzenem Wurzelgemüse sind nur ein Auszug aus der an die Jahreszeit angepaßten Speisekarte.

Übernachtung

Zwischen Wandergütesiegel und Brixentaler KochArt

Das Tagesziel dieser Etappe ist das Gasthaus Steinberg im Windautal / Westendorf. Der zertifizierte Wanderbetrieb und das Mitglied der Brixentaler KochArt weiß, wie er seine Gäste verwöhnt. Das ist genau das richtige Ziel, nach dieser Tagesetappe.
* Auf dieser Etappe ist das Gasthaus Steinberg die einzige Möglichkeit zur Übernachtung!

An- & Abreise

Anreise nach Kelchsau

Von Fieberbrunn - St. Johann in Tirol – Kitzbühel – Kirchberg in Tirol zur Bahnhaltestelle "Hopfgarten Berglift". Von hier mit dem Postbus oder dem Salventaxi (kostenlos für Gästekartenbesitzer) in rund zehn Minuten bis zur Haltestelle "Kelchsau – Dorfwirt" wo sich der offizielle Etappenstart befindet.
Fahrplanauskunft unter www.vvt.at oder www.hohe-salve.com.

Abreise vom Gasthaus Steinberg

Vom Gasthaus Steinberg gibt es keinen öffentlichen Transport ins nächstgelegene Westendorf. Hier müssen Sie auf die örtlichen Taxiunternehmen ausweichen.

Die schönsten Bilder derKitzbüheler Alpen

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