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Yappy Yapadu

Der besondere Glücksbringer!

Wir freuen uns dir Yappy Yapadu vorstellen zu dürfen. Yappy ist dein Glücksbringer, bester Freund, unser Maskottchen und Wegbegleiter in der Glücksregion St. Johann in Tirol.

Wie Yappy zu uns in die Glücksregion St. Johann in Tirol kam …

Wie Yappy zu uns in die Glücksregion St. Johann in Tirol kam …

Vor genau dreizehnelfzig Jahren wurde im tiefverschneiten Himalaya ein kleiner Yeti namens Yappy geboren. Er war ein süßes Fellknäuel mit langen Fühlern, einem Strahle-Zahn und als „Glückstierchen“ bekannt. Yappy ist ganz besonders, weil er immer lächelt. Doch eigentlich war Yappy ziemlich traurig.

Mit dem Älterwerden fragte er sich nämlich oft, was „Glück“ eigentlich heißt. Denn er wohnte ganz alleine in seiner Höhle, auch wenn er viele Freunde hatte. Oft spielte Yappy mit ihnen und zeigte jedem, wie toll seine Fühler in der Nacht leuchteten. Oder dass sein Zahn am Tag strahlte wie die Sonne, und sein blaues Fell so knuddelweich war wie Watte.

Doch Yappys kleines Herz blieb trotzdem traurig, denn er fand, dass er sicher der einsamste Yeti auf dieser Welt war. Deshalb leuchteten seine Fühler bald kaum noch und sogar sein Zahn verlor das sonnige Strahlen. Eines Tages wanderte Yappy durch eine Schlucht und fand einen Globus. Plötzlich war er ganz aufgeregt, drehte den Globus und entdeckte einen Ort, der „Glücksregion“ heißt. Wenn ich da kein Glück finde, wo dann, dachte sich Yappy und wollte unbedingt dorthin. So brach Yappy mit seinem roten Rucksack ins weit entfernte Tirol auf. Kaum in der Glücksregion angekommen, zog er in eine kuschelige Höhle am Wilden Kaiser. Dann kaufte er sich eine Schaufel und grub den Schnee um.

„Was machst du denn da?“, fragte ihn plötzlich jemand. Erschrocken drehte sich Yappy um. Ein kleiner Junge stand vor ihm: „Ich suche nach Glück“, antwortete Yappy. „Im Schnee?“ Der Junge kratzte sich an der Stirn. „Da wirst du kein Glück finden.“ „Wieso nicht?“, wollte Yappy wissen. „Weil man Glück fühlen muss“, erklärte der Junge. Aha, dachte sich Yappy, legte die Schaufel weg und stocherte mit seinen Fühlern im Schnee herum. „Doch nicht soooo!“, belehrte ihn der Junge. Yappy zog die Fühler aus dem Schnee. „Wie sonst?“

Statt etwas zu sagen, reichte ihm der Junge die Hand. „Ich bin Rocky und wohne in der Erlebniswelt Moor & More“, meinte er. „Wenn du magst, werde ich dein Freund. Und wenn du noch mehr magst, zeige ich dir ganz tolle Orte wie das Kaiserbachtal.“ In Yappys kleinem Herzchen wurde es ganz warm. „Das wäre Yapadu!“, rief er aus. So kam es, dass sich Yappy und Rocky gemeinsam auf den Weg machten, um die Glücksregion zu erkunden. Zuerst gingen sie Skifahren. Yappy war ziemlich aufgeregt, als er auf den Skiern stand. Aber Rocky brachte ihm alles bei, was man über das Skifahren wissen muss. Kennst du auch einige Regeln? Genau! Immer auf der gesicherten Piste bleiben, nicht rasen und stets auf andere schauen. Yappy hielt sich an alles. Bald juchzte der kleine blaue Yeti vor Vergnügen, denn es war ein Heidenspaß. Das sagte er am Abend auch zu Rocky, ehe er die Liftkarte in den Rucksack steckte.

Am nächsten Tag lernte Yappy Törfchen kennen. Die Fee hatte ihr Zuhause ebenfalls im Moor & More und zauberte für ihr Leben gerne. Außerdem fuhr sie oft mit dem Snowboard. Yappy bewunderte Törfchen dafür. „Ich würde mich das nicht trauen“, gab er zu. „Du bist ganz schön mutig.“ „Du auch. Denn es ist sehr mutig, wenn man zugibt, dass man sich etwas nicht traut“, lobte Törfchen ihn. „Aber wenn du magst, bringe ich dir Snowboarden bei.“ Das ließ sich Yappy nicht zweimal sagen und bald machte auch das Snowboarden riesigen Spaß. Obwohl der kleine Yeti noch viel Übung braucht. Aber von Törfchen hat Yappy gelernt, dass man nicht überall der Beste sein muss. Viel wichtiger ist es, dass man Freude hat bei allem, was man tut. Das war auch Schneggis Meinung, den Yappy ebenfalls kennenlernte. Er mochte die schlaue Schnecke sofort.

Bald waren die vier Freunde sehr bekannt in der „Glücksregion“. Besonders Yappy mit seinem roten Rucksack, der immer schwerer wurde. Yappy sammelte nämlich alles! Ob Blätter, die er mit Rocky fand. Einen Stein, den Törfchen mit Glitzer verzauberte, ein Kleeblatt von Schneggi aus dem Kaiserbachtal und viele Fotos, die Yappy mit seinen Freunden gemacht hat. Auch die Berge fotografierte er gerne. Übrigens kennt sich dort niemand besser aus als Schneggi. Zwar kommt Yappys neuer Freund langsamer ans Ziel, doch das ist völlig okay. Außerdem hat Yappy noch nie so viel von der Natur gesehen wie mit Schneggie. Kannst du dir vorstellen, woran das liegt? Richtig! Weil die beiden langsam wandern, haben sie genug Zeit, um sich alles genau anzuschauen.

Seitdem weiß Yappy noch besser, wie wunderschön die Natur ist. Deswegen sammelt er auch fleißig Müll, um die Pflanzen und Tiere zu schützen. Nach vielen Wochen saß Yappy aber wieder traurig in seiner Höhle. Ihm war nämlich eingefallen, dass er ja eigentlich hergekommen war, um das Glück zu finden. Leider war ihm das noch immer nicht gelungen. Davon erzählte Yappy seinen Freunden, die mit ihm einen Kakao schlürften. „Öffne deinen Rucksack“, bat Rocky. Yappy tat es und blickte auf die vielen gesammelten Dinge. „Schau mal, all das bedeutet Glück. Die Liftkarte, die Blätter, der Stein, das Kleeblatt oder die Fotos.“ „Stimmt!“, rief Yappy verwundert aus. „Ich habe ständig das Glück gesucht, dabei ist es die ganze Zeit bei mir gewesen!“ Seitdem sucht Yappy nicht mehr nach Glück. Weil es in jeder schönen Erinnerung liegt.

Glück bedeutet auch, gute Freunde zu haben. Oder etwas zu lernen, das man sich nicht zugetraut hat. Glück heißt ebenso, etwas für andere zu tun. So wie Müll sammeln, denn die Natur freut sich darüber. Und weil Yappy wieder so viel lächelt, lächeln viele zurück. „Alles, was andere oder mich glücklich macht, ist Glück!“, weiß Yappy nun und packt weiterhin jeden „Yapadu-Moment“ in den roten Rucksack. Übrigens, wenn du Yappy siehst, ist das Glück nicht weit. Aber selbst, wenn du den kleinen Yeti nicht siehst, ist das Glück bei dir. Nun haben wir ja gelernt, wie wir es sammeln können. Seitdem leuchten Yappis Fühler übrigens mondhell und sein Zahn ist wieder strahlend sonnig.

Und weil Yappy ebenfalls gelernt hat, dass man Glück super teilen kann, hat er alle seine Freunde vom Himalaya in die „Glücksregion“ eingeladen. Denn nun ist ihm glasklar, dass er auch mit ihnen viel Schönes erlebt hat. Und hey, je mehr Freunde zum Spielen, desto besser, oder? Ach ja, und es wäre „Yapadu“ für Yappy, wenn auch du deine Glücksmomente in den roten Rucksack oder eine schöne Erinnerungsbox packst, damit auch du immer dein Glück ganz nach bei dir trägen kannst.

Autorin: Bettina Reiter

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