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Clemens-Holzmeister-Kirche zur Hl. Barbara

Erpfendorf, Dorf

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Clemens Holzmeister Kirche zur Hl. Barbara

Informationen

Die schon seit 1914 bestehenden Bestrebungen in Erpfendorf eine Kirche zu errichten, hatten nach dem 2. Weltkrieg Erfolg: Nach Plänen von Prof. Clemens Holzmeister entstand von 1954 bis 1957 das der heiligen Barbara geweihte Gotteshaus.

Der einschiffige Bau mit dem tief herabgezogenen Dach und dem chorständigen Turm fügt sich harmonisch in die Landschaft ein.

Das Innere des großen Saales dominiert die Kreuzgruppe am Chorbogen, die 1957 Sepp Baumgartner aus Schwaz schnitzte. Im gleichen Jahr schuf Richard Kurt Fischer aus Innsbruck das Apsismosaik zum Thema des apokalyptischen Lammes und des himmlischen Jerusalem. 1975 folgte das Mosaik der Kirchenpatronin auf der Rückwand. 

Der aus sieben Tafeln bestehende Seitenaltar stellt sieben Szenen aus dem Alten Testament dar:
- Erschaffung der Seetiere und Vögel
- Es werde Licht
- Erschaffung Evas
- Versuchung von Adam und Eva durch die Schlange
- Vertreibung aus dem Paradies
- Erschaffung der Gestirne
- Gottes Geist schwebte über dem Wasser

Die Kreuzwegstationen wirken in ihren dichten, auf Goldgrund gemalten Kompositionen wie Ikonen. Der Marien-Flügelaltar zeigt neben der von Engeln flankierten Madonna mit Kind, auf dem linken Flügel die Geburt Mariens und auf dem rechten Flügel die Begegnung Marias mit Elisabeth, auf der Außenseite der beiden Flügel die Verkündigung an Maria durch den Erzengel Gabriel.

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