Die Wallfahrtskirche auf der Hohen Salve

Die höchst gelegene Wallfahrtskirche Österreichs

Wallfahrtskirche auf der Hohen Salve
Diese wurde erstmals 1589 unter der Beschreibung „Salvenberg - eine Kirche des heiligen Johannes“ schriftlich erwähnt. Der Bauer Andreas Schwender aus Brixen im Thale hatte es aufgrund seiner Genesung von einer schweren Krankheit als Dank für Gott gebaut. Schon 1617 wurde der erste Betbruder und Hüter erwähnt, der die Aufgabe hatte hier oben Mesnerdienste zu leisten. Nebenbei betrieb er einen Ausschank und bei Herannahen eines Gewitters schwenkte er eine Wetterfahne, um die Talbewohner vor dem aufziehenden Unwetter zu warnen. Daraufhin läuteten in allen Ortschaften des Brixentals die Kirchenglocken, um ein Unheil abzuwenden.

Der eigentliche Kultgegenstand ist das „andächtige“ Haupt Johannes des Täufers auf einer Schüssel. Bei unheilbaren Kopfschmerzen, Bandscheibenleiden und Depressionen trug man gegen ein geringes Entgelt dieses Haupt um den Altar. Bald kamen schon von weit und breit Pilger aus allen Richtungen. Man merkte schnell, dass die Kapelle zu klein wurde und man erweiterte sie im Jahre 1625 schon zweimal aufgrund des großen Besucherzustroms. Auch gab es schon die Erlaubnis, heilige Messen darin abzuhalten. Durch die Opfergaben der Pilger kam die Kirche zu einem bedeutenden Vermögen. Vor rund 200 Jahren haben alle Pfarrgemeinden rund um die Hohe Salve von ihr manch kräftige finanzielle Unterstützung zum Bau ihrer neuen Kirchen erhalten. So war es ein schönes Zeichen der Dankbarkeit, dass diese Gemeinden in den Jahren 1970-1972 und 1999 gemeinsam das von Witterungseinflüssen schwer beschädigte Kirchlein generalsanierten und bis heute noch unter ihre Fittiche nehmen.

Daten zum Highlight

Etappe 1 Kompakt Höhenlage 1.829 m Position am Gipfel der Hohen Salve

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