Dekanatspfarrkirche Brixen im Thale

Die Kirche wird auch der "Dom zu Brixen im Thale" genannt

Pfarrkirche Brixen im Thale
Die römisch-katholische Dekanatspfarrkirche Brixen im Thale, geweiht der Himmelfahrt Mariens und dem heiligen Martin, befindet sich im Ortszentrum von Brixen im Thale. Es handelt sich um einen spätbarock-klassizistischen Sakralbau. Sie ist die Mutterpfarre des Brixentals und wird auch der „Dom zu Brixen im Thale“ genannt.

788/790 wurde eine Kirche erstmals im Güterverzeichnis von Bischof Arno eine Kirche erwähnt. Im Spätmittelalter finden sich Aufzeichnungen über ein gotisches Gotteshaus. 1165 wird zum ersten Mal ein Pfarrer erwähnt, der für die kirchliche Betreuung des Brixentales zuständig war. Bis zum Jahre 1786 waren bereits mehrere sakrale Bauten errichtet bzw. umgebaut worden. Von 1790 bis 1795 wurde nach den Plänen vom Hofbaumeister Wolfgang Hagenauer vom Baumeister Andre Hueber aus Kitzbühel der Neubau des spätbarock-klassizistischen Gotteshauses errichtet.

Das mächtige Kirchenschiff mit einer Rundapsis hat eine fünfachsige viergeschossige Doppelturmfassade mit Pilastergliederung und weit vorkragendem Gebälk. Die Länge der Kirche beträgt 38 m, die Breite 16 m, die Höhe bis zur flachen Kuppel 17 m. Die Türme sind 42 m hoch, leicht vorgezogen und ragen nördlich und südlich weiter aus. Im hellen Kircheninneren ist das gesamte Gewölbe mit Deckenmalereien versehen. In der flachen, kreisrunden Hauptkuppel sind die Krönung Mariens und die Bilder der vier Evangelisten in den Gewölbezwickeln von Joseph Schöpf (1795) zu sehen. In den Nebenkuppelfresken von Andreas Nesselthaler (1795) findet man im Chor die „Anbetung des Allerheiligsten Altarsakramentes durch die Nationen der Erde“ und über der Orgelempore das „Opfer des Melchisedek“.

Daten zum Highlight

Etappe 1 Kompakt Höhenlage 794 m Position am Ende der Etappe

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