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Wissenswerte Informationen zu Ihrem Urlaubsort Westendorf

Auf einem wunderschönen Hochplateau, weit ab von Verkehrslärm, liegt Westendorf. Westendorf besitzt vieles von dem, was ein Tiroler Bergdorf ausmacht. Einen attraktiven Ortskern mit einer schmucken Kirche im Zentrum, eine idyllische Naturlandschaft mitsamt dem Naturjuwel Windautal und zahlreichen Möglichkeiten sich zu erholen oder sportlich zu betätigen. Außerdem bietet der sympathische Ort viele Einkaufsmöglichkeiten, Cafés und Restaurants mit Sonnenterrassen und herrliche Spazierwege.

Ortsinfo - Westendorf

Westendorfer Bote

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Schau Zuichi Markt

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Jeden Donnerstag ist großer Markttag im Zentrum Westendorfs mit tollem Kinderprogramm, Ponyreiten und Kindernacht

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Musik, Tanz und Brauchtum in Westendorf

Musik, Tanz und Brauchtum in Westendorf

Brauchtum hat in Westendorf einen hohen Stellenwert. Mit viel Spaß und Witz vermitteln Ihnen unsere Plattler und das Auner Alpenspektakel ein Stück dieser Tradition.

Musik, Tanz und Brauchtum in Westendorf

Fakten über Westendorf

Lage: ca. 15 km von Kitzbühel, zwischen Hopfgarten und Brixen im Thale
Grösse: Einwohner: 3.574
Seehöhe: 800 bis 2444 m
Gästebetten: ca. 4.424
Wappen Westendorf


Im zweigeteilten Wappen der Gemeinde Westendorf stellt eine goldene Bischofsfigur den heiligen Nikolaus als hiesigen Pfarrpatron dar. Die senkrechten Balken in den Landesfarben weiß-rot weisen darauf hin, dass die Gemeinde erst 1816 als Folge des Wiener Kongresses an Tirol gegangen ist.

Chronik Westendorf - die Geschichte im Überblick

Die ersten Funde in Westendorf gehen bis in die Bronzezeit zurück, wobei die gefundenen Brandgräber beim Bau der Bahnhofstrasse 1926 zerstört wurden. Die Funde, die damals gemacht wurden, befinden sich heute im Landesmuseum Ferdinandeum. Die Artefakte weisen mehrere Besonderheiten auf: einerseits gibt es eine beachtliche Menge davon, andererseits besteht ein Teil der gefundenen Gegenstände nicht aus Bronze, die aus Tirol stammt.

In der Römerzeit gehörte Westendorf zur Provinz Noricum, wobei der Ort direkt an der Grenze lag. 476 wurde diese Provinz von Odoaker aufgelöst, wodurch sicherlich viele Einwohner ins benachbarte Rätien überwechselten.



1234 wird Westendorf erstmals Urkundlich erwähnt und zwar in einer Schenkung des Grafen Otto von Wasserburg an das Kloster Rott. Dass der Ort und die Kirche schon früher bestanden, dafür gibt es mehrere Anhaltspunkte:

902 übergab der Edle Randolt seinen Besitz im Brixental an den Bischof von Regensburg. Um den eigenen Anspruch auch gegen den Bischof von Brixen durchsetzen zu können, ist anzunehmen, dass die Regensburger Bischöfe eine Kirche im Gebiet bei Westendorf errichteten. Des weiteren ist die Kirche dem hl. Nikolaus geweiht, was auf eine Errichtung im 11./12. Jahrhundert schließen lässt.

Beim 4. Laterankonzil wird die Gründung des Bistums Chiemsee im Jahre 1215 beschlossen. Dieser neuen Diözese wurde auch das gesamte Brixental zugesprochen, wobei der Bischof von Chiemsee die landesherrliche und geistliche Gewalt hatte, der Erzbischof von Salzburg aber das Patronats- und Zehentrecht. 1385 kam das Brixental im Folge eines Kaufvertrages gänzlich zum Erzbistum Salzburg, das geistliche Recht blieb aber beim Bistum Chiemsee.

Die St. Nikolauskirche in Westendorf wird 1320 erstmals urkundlich erwähnt. Der gotische Bau wurde 1771 von Andre Huber umgebaut.

Unterstellt war Westendorf dem Gericht Itter, dem 1514 von Kaiser Maximilian I. auch die hohe Gerichtsbarkeit übertragen wird. Im 16. Jahrhundert herrschte rund um Westendorf reger Bergbau.

1803 kam das Erzbistum Salzburg in Folge der von Napoleon propagierten Säkularisierung an das Großherzogtum Toskana und 1805 an Österreich. 1809 kommt Salzburg wie Tirol an Bayern und erst 1814 kommt es wiederum zu Österreich.

Am 1. Mai 1816 kam das gesamte Brixental nach einem Beschluss von Kaiser Franz I. zu Tirol, wobei im selben Jahr Westendorf zu einer eigenständigen Gemeinde erhoben wird.

Abschnittsbefestigung von Burgegg

Heute findet man bei Westendorf Höfe mit dem Namen „Burwegen“ und „Burweg“. Betrachtet man die Landkarte in diesem Gebiet, so findet man ein durch Bäche umgrenztes Plateau, das sich aufgrund seiner Lage zu einer Festung eignete. Hatte man früher angenommen, dass es sich hierbei um eine prähistorische Befestigungsanlage handelte, so nimmt man heute an, dass sich an der Stelle eine mittelalterliche Erdburg mit Holzteilen befand. Leider wurden weder Mauerreste noch sonstige Funde in der Gegend gemacht und auch schriftliche Quellen zur Anlage existieren nicht.

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