WaiWi Etappe 2: St. Jakob i.H. - Buchensteinwand - Wildseelodersee

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Etappe 2: St. Jakob in Haus – Buchensteinwand – Wildseelodersee
 
Die zweite Etappe führt von St. Jakob i.H. über das „Katzeneck“, wie der direkte Weg von den Einheimischen genannt wird, auf die Buchensteinwand, wo gleich zu Beginn der erst Höhepunkt der Tour wartet! Das 30 m hohe und komplett begehbare Jakobskreuz! Fast ehrfürchtig steht man vor ihm und ist nicht nur über seine Größe, sondern auch über den Weitblick von der Buchensteinwand aus auf die umliegende Bergwelt erstaunt. Diesen Ausblick genießt man am besten von der obersten Plattform des Jakobskreuzes aus. Ganz bequem mit dem Lift oder sportlich über Stiegen erreicht man diese von innen aus. Immer wieder zieren Ausstellungen die Aussichtsräume im Inneren des Kreuzes und die Fernrohre auf den Panoramaplattformen beschreiben die umliegenden Gipfel.

In westlicher Richtung wandert man weiter zunächst Richtung Tennalm und zweigt dann oberhalb der Liftstation links ab hinunter nach Fieberbrunn zum Ortsteil Buchau. Von da Richtung Walchau und Talstation Streuböden, ehe es über einen Taleinschnitt, den Krottenweg, hinauf zur Lärchfilzhochalm geht. Hier wird das Wandergebiet wieder weit. Große Almwirtschaften und bewirtschaftete Hütten werden durch eine Forststraße erschlossen, die bis hinauf zur Wildalm führt.

Jetzt beginnt der letzte Anstieg über einen Steig hinauf zum Wildseelodersee, dem zweiten Highlight der Tour. Die schindelgedeckte Schutzhütte ist schon von unten aus sichtbar und weckt die Vorfreude auf Tiroler Gemütlichkeit! Je höher man kommt, desto weiter wird der Blick. Wilder Kaiser, Leoganger und Loferer Steinberge, die Gipfel von Wildseeloder und Henne. Auf den letzten Metern über den Steig ist das Wildseeloderhaus schon ganz nah und links davon kann man die kleine Kapelle erblicken. Dort oben „erscheint“ er dann, der Wildseelodersee! Tief schwarzblau liegt er eingebettet zwischen Wildseeloder und Henne. Der Legende nach lebten Senner hier in Frevel und Überfluss und wurden durch eine Überflutung bestraft. Weit unten im Hörndlinger Graben hört man bei einem kleinen Wasserfall – den schreienden Brunnen – noch heute das Rufen der Ertrunkenen. In dem kleinen Ruderboot, das am Steg liegt, lässt sich bei einer Tour über den See jeder Winkel davon genau erkunden. Am Ziel des zweiten Tages sieht man hinunter auf Fieberbrunn, die Buchensteinwand mit dem Jakobskreuz und den Aufstieg zum Wildseelodersee und freut sich auf kulinarische Köstlichkeiten und eine Übernachtung im Wildseeloderhaus.
 

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Informationen

  • Schotter, Asphalt, Steig
  • Einkehrmöglichkeiten an der Strecke:Alpengasthof Buchensteinwand, S4-Alm Talstation Bergbahnen Fieberbrunn, Lärchfilzhochalm, Grießenbodenalm, Wildalm, Wildseeloderhaus.

Höhenprofil

Einkehrmöglichkeiten & Empfehlenswertes

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22°

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