Aschau-Oberer Grund-Rackstattalm

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Diese Wanderung werden sie mit Sicherheit alle schätzen und herrlich finden, die ohne nennenswerten Anstrengung, auf einer guten Straße und vor allem nocht durch Fahrzeugverkehr stört, Wanderziel erreichen möchten.
Der Weg in den oberen Grund ist ausschließlich für Anrainerverkehr offen, und so begegnet dem Wanderer nur äußerst selten ein Fahrzeug. Eine geradezu ideale Wanderstrecke für ältere Menschen, die sich meist während des Gehens auch ein wenig unterhalten wollen, oder für Eltern mit kleinen Kindern.
 Vom Parkplatz Oberlandhütte folgen wir am besten dem Wandervorschlag Nr. 20, vorbei an der Oberlandhütte (1006 m, ST), in Richtung Oberer Grund. Sobald wir nach kurzer Wanderung die Obere-Grund-Ache überquert haben, treffen wir auf einen  schönen Fahrweg, er uns ins Talinnere bringt. Mäßig ansteigent geht es am Bach entlang dahin. Das Wasser spendet angehme Kühle, und sein Rauschen ist fasteine willkommene Unterbrechung der hier herrschenden Stille.
Der Wald reicht durchwegs fast bis zum Talboden, und nur zwischendurch finden sich Wiesen und Almböden. Bald ist die Grundalm, rechts unseres WEges, erreicht und wir überschreiten ein unscheinbares Gerinne, dessen Ursprung auf der Hirzegglam liegt. ES ist so klein, daß keine Brücke notwendig ist. Daß es aber bei Gewittern zu einem reißenden Wildbach werden kann, zeigen die abgealgerten Sandbänke.
Wenig später finden wir rechter Hand  fast etwas verdeckt einen Wegweiser. Als Ziele gibt er taleinwärts des Stangenjoch (1713 m), bergwärts die Spießnägel (1881 m) und talaus die Oberlanhütte an. Wie die Geigenscharte (2026 m) im Unteren Grund, so ist das Stangenjoch hier im Oberen Grund der günstigste Übergang in den salzburgerischen Pinzgau. Beide sind uraqlte Verbindungen zwischen Tirol und Salzburg.
Weiter taleinwärts kommen wir zu einer Brücke, über die uns der Weg auf die andere Talsteite führt. Ganz in der Nähe steht die  vor wenigen Jahren  renovierte Kapelle. Von hier führt links ein Weg zur Klooalm und von dorf ein Steig weiter auf den Kleinen Rettenstein. Sehr eng ist bisweilen der Talgrund, kaum dass Straße und Bach nebeneinander Platzu finden, und der sehr oft bis an die Straße reichende Wald gestattet nicht viel Ausblick.
Schon etwas vor unserem Wanderziel führt unser WEg durch immer reier werdendes Almgebiet, und bei einer nicht zu übersehenden WEgkreuzung endet, zumindest vorläufig, unsere Wanderung. Nach recht über die Brücke führt ein Nebenweg auf die Legeralm wenig oberhalb des Talbodens. Er wurde als Forstweg errichtet und ist eine Sackgasse. Geradeaus führt der Wg zur Rettenstienalm (1418 m) im Talschluß und dann über das 'Stangenjodch in den Pinzgau. Nur ein Hinweis: Eine (ausgedehnte!) Wandermöglichkeit wäre, den Weg in Richtung Rettensteinalm weiterzugehen. Merklich vor den Almhütten zweigt ein Alpenweg nach links ab und führt mäßig ansteigend über Kälberbrunnalm, Stadelbergalm, Kleinmoos-Niederalm zur Usterkaralm und von dort wieder ständig abwärts über Hiesleggalm, Alpengasthof Scholl bis zum Gasthof Schirast im Spertental. Nach links zweigt der sogenannte Aschauer Höhenweg ab. Die Stempelstelle befindet sich im unmittelbaren Kreuzungsbereich der Wege. Von dieser Stelle aus haben wir nach links einen herrlichen Ausblick auf Aschau. Wir kommen bei der Rakstattalm an, wo wir späüter den gleichen Weg retour nehmen.
 

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Informationen

  • Sommer
  • Schotterweg
  • Wanderschuhe
  • nein

Höhenprofil

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14°

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