Alfons-Walde-Weg

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Ausgangspunkt ist das Gemeindeamt Oberndorf. Es ist empfehlenswert, vor Antritt des Rundganges die im Eingangsbereich des Amtsgebäudes eingerichtete Ausstellung  ALFONS  WALDE – Spurensuche in Oberndorf zu besichtigen (Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 18.00 Uhr; Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr).
 
Der Weg führt vom Gemeindeamt auf dem Gehsteig der Rerobichlstraße  (rechts ab) in Richtung  Going. Nach einem 1/2 Kilometer steht  auf der rechten Seite der stattliche „Bruggbachhof“,  der 1937 im Auftrag des damaligen Eigentümers Eugenio Lopez de Huici nach den Plänen von dessen Freund und Architekten  ALFONS WALDE von einem Bauernhof zu einem Herrschaftssitz umgestaltet wurde. Seit 1950 befindet sich dieses Anwesen im Besitze der Familie Kloiber, die eine enge Freundschaft mit dem berühmten Dirigenten Herbert von Karajanverband. Der Maestro verbrachte daher mit seiner Familie viele Jahre unbeschwerte Urlaubstage  am „Bruggbachhof“.
Direkt gegenüber steht das sogenannte „Schlosserhäusl“. Es ist ein in Holzblockbauweise ausgeführtes Knappenhaus und erinnert an die Bergbauzeit von Oberndorf.
Der Weg führt weiter entlang von mit Bäumen überwachsenen Halden aus vergangenen Bergwerksepochen zur „Bergkapelle“, die im 18. Jahrhundert  für die Bergleute am Rerobichl erbaut wurde (Barockstil – Fresken von Simon Benedikt Faistenberger). In dieser dem Hl. Nepomuk geweihten Kapelle fand 1964 die kirchliche Trauung des MeisterdirigentenHerbert von Karajan mit seiner Frau Eliette  durch den damaligen Oberndorfer Pfarrer Karl Födinger statt.
Gegenüber der Kapelle beginnt ein Forstweg, auf dem man das „Kerschhagglmoos“ durchquert. Nach knapp 600 Metern erreicht man eine Wegkreuzung. Hier biegt man links ab und wandert entlang des Schwimmbadareals bis zum „Alfons Walde-Weg“. Auf diesem und weiter links ab auf dem Lindenweg stößt man auf die Josef Hager-Straße und geht links Richtung Gemeindeamt. Kurz davor steht nach dem Hotel „ Lindnerwirt“ eine Steinsäule mit Schrifttafel, die darauf hinweist, dass an dieser Stelle bis 1972 das Geburtshaus des berühmten Malers und Architekten ALFONS WALDE stand. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht das Gasthaus „Dorfwirt“, dessen Vorderansicht ALFONS WALDE als Motiv für zwei Ölbilder (Wirtshaus in Oberndorf 1931; Dorfstraße 1933) diente.

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