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Urlaub mit Geschichte - Erbhöfe in den Kitzbüheler Alpen

URLAUB MIT GESCHICHTE
Erbhöfe in den Kitzbüheler Alpen sind mindestens 200 Jahre in Familienbesitz

Wenn Wände sprechen könnten – die Erbhöfe in den Kitzbüheler Alpen hätten wahrlich viel zu erzählen. Die Bezeichnung „Erbhof“ dürfen nur Bauernhäuser tragen, die seit mindestens 200 Jahren ohne Unterbrechung im Besitz ein und derselben Familie sind. Die über Jahrhunderte entstandene Einheit von Hof und Familie strahlt eine Gelassenheit aus, die jeden Gast in seinen Bann zieht

Die Kitzbüheler Alpen sind eine der größten Almenregionen Europas, entsprechend viele Almen und Bauernhöfe gibt es hier. Doch nur 82 von ihnen dürfen die Bezeichnung „Erbhof“ tragen, die bezeugt, dass der Hof seit mindestens 200 Jahren ohne Unterbrechung im Besitz ein und derselben Familie ist. Wer also Urlaub auf einem echten Erbhof macht, der bucht die Geschichten, Gewohnheiten und Traditionen von acht oder mehr Generationen gleich mit. Erbhöfe in den Kitzbüheler Alpen liegen weit abseits des Lifestyles der Stadt Kitzbühel und bewahren altes Wissen und traditionelle Lebensweisen. An dieser jahrhunderte alten Erfahrung teil zu haben, sie zu verstehen und zu erleben, macht das Besondere eines Urlaubes am Erbhof aus. Heute ist Nachhaltigkeit in aller Munde. Auf den Erbhöfen leben die Bauersleute bereits seit Generationen nach diesen wirtschaftlichen Prämissen und sicherten so mit Weitblick das Überleben der nachkommenden Generationen.
Von knarrenden Holzböden und echten Bauernprodukten
Erbhöfe sind keine Museen, die Annehmlichkeiten des 20. Jahrhunderts haben auch dort Einzug gehalten. Erbhöfe verharren nicht in der Geschichte, sondern entwickeln sich aus ihr. Jedoch wird auf Erbhöfen größter Wert auf Tradition gelegt – sei es bei der Herstellung hofeigener Produkte oder beim Umgang mit den Kühen. Christine Ehrensberger vom im Jahr 1580 erbauten Erbhof Thumerhof oberhalb von Westendorf versteht sich etwa vorzüglich auf die bäuerliche Kochkunst, überliefert von Generation zu Generation. Sie bereitet fruchtige Marmeladen nach Rezepturen ihrer Großmutter zu und gewinnt Honig aus der eigenen Bienenzucht. Das kleine Museum im Thumerhof entführt ins bäuerliche Leben längst vergangener Tage: Schafschere, Butterfass, Krauthobel und Co lassen erahnen, wie anstrengend das Leben am Bergbauernhof noch vor einigen Jahrzehnten war. Gäste im Erbhof Zinting oberhalb von Brixen im Thale werden von Gastgeberin Elfriede Landegger kulinarisch besonders verwöhnt. Als passionierte und experimentierfreudige Köchin kombiniert sie gerne traditionelle Tiroler Kost mit neuen, modernen Elementen. Die Zutaten für ihre Köstlichkeiten kommen großteils vom eigenen Hof, so auch das zarte Fleisch der Galloway-Rinder aus eigener Zucht, das Rindsrouladen, Rostbraten oder Tafelspitz eine besonders feine Note gibt.

Tradition verwoben mit der Moderne
Der Erbhof Fragenstätt der Familie Schipflinger oberhalb von Kirchberg ist Heimat für Rinder, Schweine, Schafe und Haflinger. Hans Schipflinger hat ein besonderes Interesse für alte Maschinen und die Techniken seiner Vorfahren. In stundenlanger Handarbeit hat er die alte Dreschmaschine für das Korn wieder in Gang gesetzt und präsentiert sie stolz seinen Gästen. Selbstgebrannten Schnaps serviert er seinen Gästen ebenso, wie seine Speckspezialitäten. Seine Frau Herma steuert selbstgebackenes Dinkelbrot und hausgemachte Marmeladen bei. Im Jahre 1428 erstmals erwähnt, zählt der Fragenstätt-Hof zu den ältesten Erbhöfen der Region. Die Gäste müssen jedoch nicht auf die Annehmlichkeiten einer modernen Pension verzichten, die wenigen Zimmer wurden erst kürzlich renoviert. Der knarrende Holzboden und die kleine Kapelle im Garten tragen zum wunderbar echten Ambiente des Hofes bei. Nach wenigen Stunden am Hof hat man die Ruhe und Gelassenheit der Vermieter angenommen. Ein gutes Gespräch mit Hans bringt so manchen Gast dazu seine Sicht der Dinge und Prioritäten neu zu überdenken.

Der Geschichte auf der Spur – am Erbhofweg Aurach
Ausgehend von Bichln erschließen sich die weiten Almwiesen der Kitzbüheler Alpen. Der klare Blick auf die Berge, die duftenden Wiesen und die Ruhe der Natur sind ständige Begleiter der Besucher des Erbhofweges Aurach. Die mittelschwere Wanderung führt an verschiedenen Erbhöfen vorbei und lässt die jahrhundertealte Geschichte der Höfe eindrucksvoll erahnen. Der im Jahr 1569 erbaute Biobauernhof am Niedernberg der Familie Erber bildet die erste Station. Joghurt, Brot und Schnaps werden hier produziert. Der Erbhof Buchau befindet sich seit 1759 im Besitz der Familie Mitterer und ist die zweite Station des Wanderweges. Der Weg führt weiter zum Erbhof Trategg, ein besonderes Juwel unter den alten Bauernhöfen der Region. Im hofeigenen Back- und Selchhaus wird heute noch regelmäßig Brot gebacken. Auch ein stillgelegtes Waschhaus befindet sich direkt neben dem Hof. An Waschtagen wurde einfach das kleine Bächlein umgeleitet und das Wasser im Waschhaus erhitzt. Der Branderhof ist der größte Hof in Aurach. Der Großvater der Besitzerfamilie war ein Pionier seiner Zeit und brachte erstmals die Haflingerzucht von Südtirol in den Ort. Die letzte Station der Wanderung bildet der über 300 Jahre alte Erbhof Hallerwirt, der ganz aus Holz erbaut und aufwändig verziert ist. Der Hallerhof wird seit Jahrhunderten als Gasthof betrieben. Auf der Speisekarte finden sich zahlreiche Gerichte, die mit Produkten der umliegenden Erbhöfe zubereitet sind. Die Wirtsleute Monika und Jürgen Stelzhammer machen traditionelle Tiroler Küche ihren Gästen zugänglich. Die leichte Erdäpfelsuppe, der Rindsbraten mit Serviettenknödel und der anschließende Kaiserschmarrn sind nur drei der zahlreichen Spezialitäten des Hauses. Das Ambiente des ältesten Holzblockhauses im Raum Kitzbühel trägt entscheidend zum kulinarischen Erlebnis bei. Sowohl in der Zechstube, der Wildererstube als auch im bäuerlichen Festsaal knarren die alten Holzböden. Im Erbhof Hallerwirt wird man sich bewusst, dass man nur ein Wimpernschlag der Zeit ist.

Schauplätze für romantische Szenen
Die Kitzbüheler Alpen gelten schon lange als Geheimtipp für Filmproduktionen. Die wunderschöne Landschaft und die vielen alten Bauernhöfe mit ihren blumengeschmückten Balkonen eignen sich vor allem für Heimatfilme. Der 200 Jahre alte Gast- und Erbhof Griesenau am Eingang zum Kaiserbachtal ist einer dieser begehrten Drehorte. Im malerischen Kaiserbachtal, mitten im Naturschutzgebiet des Wilden Kaisers, werden vorwiegend romantische Szenen gedreht. Große Bekanntheit erlangte auch der traditionsreiche Branderhof in Aurach und zwar als Filmheimat von Hansi Hinterseer.

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