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Lamm und Loipe: der Winter geht durch den Magen

Auf sanften Pfoten und schmalen Brettern

Lamm und Loipe: Der stille Winter geht in den Kitzbüheler Alpen eigene Wege und durch den Magen
Mit Jenny fing alles an. Die Hundedame aus dem Tierheim trat im Jahr 1997 in das Leben von Martin Eigentler und veränderte es nachhaltig. Denn aus dem damals 20-Jährigen wurde der Husky-Mann – und auf Jenny folgten zwei Dutzend Schlittenhunde. Heute führt er eines der größten freilebenden Rudel Europas und leitet in Angerberg in den Kitzbüheler Alpen seine Husky-Ranch. Und das nach eigenen Regeln. „Bei mir gibt es keine Ketten und keine Zwinger“, sagt der Mann, der auch gerne inmitten seiner 25 Hunde die Nacht verbringt. An Wintertagen genießen Gäste der Husky-Ranch eines jener Abenteuer, für das die Kitzbüheler Alpen mit ihren vier Ferienregionen Brixental, St. Johann in Tirol, Hohe Salve und PillerseeTal ebenfall stehen: Erlebnisse abseits der Skipisten, Winter auf die sanfte Art.

Dieser Winter kommt nicht nur auf sanften Pfoten, sondern auch auf schmalen Brettern daher. Auf rund 700 Loipen-Kilometern gleiten die Gäste der Skiregionen rund um Kitzbühel durch den Winter. Ob in der klassischen Technik oder als Skater – Langläufer genießen die Vielfalt der Strecken, atmen frische klare Luft und tun der eigenen Gesundheit auf alle Fälle Gutes. Wer mit dem Langlaufski nicht vertraut ist, kann auch auf Schusters Rappen die Bergwelt erkunden. Ein weitläufiges Streckennetz aller Schwierigkeitsgrade ebnet Winterwanderern den Weg. In vielen Orten finden regelmäßig geführte Touren statt, so dass man sich einem fachkundigen Führer anschließen kann. Am Abend geht es im Schein der Stirnlampe oder mit Fackeln auf Tour.

Wer zu Fuß oder auf Skiern unterwegs ist, verspürt häufig eine durchaus menschliche Regung, die unter dem Begriff Hunger bekannt ist. Den auf ungewöhnliche Weise zu stillen, haben sich schon seit geraumer Zeit zahlreiche Gastwirte der Region zur Aufgabe gemacht. Unter dem Begriff KochArt verschrieben sie sich der Idee, dem guten Geschmack zu einem Comeback zu verhelfen. Elf engagierte Köche und Gastwirte, vornehmlich im Brixental zu Hause, setzen seit geraumer Zeit auf heimische Produkte und regionale Speisen. „Die Idee wurde gut aufgenommen und das Ganze wächst“, freut sich KochArt-Gründer Kurt Tropper. Zu den bisher zwölf Betrieben gesellten sich weitere elf aus dem Raum Kitzbühel, St. Johann und dem Pillerseetal hinzu, so dass es nun 23 Gelegenheiten gibt, in den Kitzbüheler Alpen Dinge zu essen, die andernorts längst vergessen sind. „Regionalität und Qualität – beides muss passen“, sagt Kurt Tropper. Deshalb setze man verstärkt auf alte Tierrassen wie das Mangalitza-Schwein und versuche, enger mit der heimischen Landwirtschaft zusammenzuarbeiten. Gerade halten er und Obmann Michael Grafl Ausschau nach Bauern, die bereit sind, in Tirol wieder Gemüse anzupflanzen. Als Speerspitze ihrer Genussoffensive veranstalten sie pro Jahr vier gemeinsame Aktionswochen, in denen sie Backhendl, Wild und Almschwein sowie in diesem Winter Lamm anbieten.

Natürlich sind die Kitzbüheler Alpen mit ihren über 1.000 Pistenkilometern in zehn Skigebieten, die allein in diesem Winter 127 Millionen Euro in neue Anlagen und Pisten investiert haben, der Inbegriff des alpinen Skilaufs. Doch zu den Abenteuern abseits der Pisten bekennen sich die verantwortlichen Touristiker ebenfalls mit großer Leidenschaft. „Vielfalt ist unser Credo“, sagt beispielsweise Gernot Riedel, der Geschäftsführer des Tourismusverbandes St. Johann in Tirol. „Unsere Gäste sollen den Winter in allen Facetten erleben und genießen können.“

Und dazu zählt auch ein Besuch in der Husky-Ranch. Martin Eigentler, längst ein europaweit anerkannter Husky-Experte, bietet Abenteuer, die bei jeder Schneelage Spaß machen. So den beliebten Husky Family Day. Ein speziell auf Familien mit Kindern abgestimmtes Programm ermöglicht einen intensiven Kontakt mit dem gesamten Rudel. „Die Kinder lernen, den Tieren zu vertrauen“, sagt Rudelführer Martin, selbst Vater zweier hundebegeisterter Töchter. Selbstverständlich geht es mit den Schlittenhunden auch auf eine Fahrt. Ältere Hunde begleiten die Besucher bei einer Wanderung. Und beim anschließenden Lagerfeuer können Groß und Klein ihre Erlebnisse austauschen.

Eine rund zehn Kilometer lange Schnuppertour durch die umliegenden Wälder steht auch im Mittelpunkt eines sogenannten Erlebnistages, der Erwachsenen vorbehalten ist. „Wir führen unsere Gäste in die Welt der Schlittenhunde, lassen sie die Tiere füttern und geben ihnen die Möglichkeit, das Rudel hautnah zu erleben“, erläutert Martin Eigentler, der beim Iron Sleddog Man, einem der härtesten Rennen Europas, nach rund 100 Kilometern als erster mit seinem Gespann ins Ziel kam. Bis zu fünf Mal pro Woche trainiert der Musher, wie der Hundeführer in der Fachsprache heißt, mit seinen Tieren. Hunde sind für ihn wahre Lehrmeister. „Gerade im Rudel lernt jedes Tier ein gesundes Sozialverhalten.“ In Spezialseminaren mit behinderten Kindern oder Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien baut er geschickt auf die Fähigkeiten seiner möglichst artgerecht gehaltenen Vierbeiner, Vertrauen aufzubauen. Wenn am Abend längst alle Gäste die Husky Ranch verlassen haben und auf dem 8.000 Quadratmeter großen Gelände Ruhe einkehrt, weiß der 38-Jährige, dass es die richtige Entscheidung war, im positiven Sinne „auf den Hund“ zu kommen. Jenny sei Dank
Schlittenhunde in St. Ulrich am Pillersee_© TVB PillerseeTal

KochArt.tirol

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Ein Ansatz, um die Welt zu verändern! Hier erfahren Sie alles zum kulinarischen Parade-Beispiel des Brixentals! Mehr Info

Husky Ranch Angerberg

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...zusammen mit geschulten, motivierten Guides und in Begeleitung mit sibirischen Huskys erkunden Sie die Ferienregion Hohe Salve. Mehr Info

Die Kitzbüheler Alpen das sind die vier Ferienregionen Brixental, St. Johann in Tirol, Hohe Salve und PillerseeTal rund um Kitzbühel mit 20 Orten, die sich ihren Tiroler Charme bewahrt haben. Dazu zählen bekannte Namen wie Kirchberg, Hopfgarten, St. Johann in Tirol und Fieberbrunn. Ein umfangreiches Angebot für Familien, Wanderer, Outdoor- und Sport-Begeisterte zählt zu den Stärken der Destination. Ihre modernen Skigebiete mit rund 1.000 Pistenkilometern gehören zu den Besten der Welt. Nicht zuletzt deshalb zählt sie zu den bekanntesten Urlaubszielen in Österreich und bezeichnet sich selbst als „einfach bärig“.

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