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Schlemmen statt Schnarchen am KAT-Walk

Der neue KAT Walk in den Kitzbüheler Alpen ist ein Weitwanderweg mit Komfort und besten Aussichten.
Sepp bleibt oben. Wenn die Wanderer längst das Tal erreicht haben, greift Sepp Kahn im Kerzenschein zur Feder. Auf rund 1.500 Meter Meereshöhe hoch über Westendorf verbringt der 62-jährige Tiroler mit dem wild wuchernden Bart wieder einen Sommer als Senner auf der Unteren Lärchenbergalm und genießt die Abendstunden, wenn das Vieh versorgt und die Gäste entschwunden sind. Tagsüber heißt der überzeugte Bauer und begeisterte Schriftsteller, der als Almliterat und Verfasser besinnlicher Betrachtungen und spannender Kriminalromane längst einen Ruf über die Landesgrenzen hinweg genießt, seine Besucher gerne bei einer Tiroler Jause willkommen. Sepps Alm ist eine der zahlreichen Stationen auf einer neuen Reise durch die Tiroler Bergwelt, die man zu Fuß bewältigt, ohne jedoch auf manche Annehmlichkeit verzichten zu müssen. Denn der Kitzbüheler Alpen Trail – kurz KAT Walk genannt – ist der jüngste Weitwanderweg in den Alpen. Und jener mit den meisten Annehmlichkeiten.

Denn er richtet sich an das Heer der Genusswanderer, die zwar die imposante Tiroler Bergwelt einmal intensiv und aus anderem Blickwinkel genießen möchten, ohne dafür Matratzenlager und geräuschvolle Mitschläfer in Kauf nehmen zu müssen. So tragen der Gepäcktransport von Etappen- zu Etappenziel und Bergbahnen, die man für Abkürzungen nutzen kann, zu diesem Komfort bei.

Schlemmen statt Schnarchen, Hotel statt Hütte lautet das Motto dieses Wanderwegs, der sich ab diesem Sommer über sechs Etappen von Hopfgarten über das Brixental, Kitzbühel und St. Johann in Tirol bis nach Fieberbrunn im Pillerseetal auf einer Länge von 104 Kilometern erstreckt. „Ein Nachmittagsspaziergang ist das nicht“, betont Gernot Riedel, Geschäftsführer des Tourismusverbandes St. Johann in Tirol, „Tagesetappen mit bis zu 1.200 Höhenmetern erfordern durchaus etwas geherische Übung.“ Gemeinsam mit seinen Kollegen der benachbarten Verbände Pillerseetal, Hohe Salve und Brixental, alle vereint unter dem Dach der Kitzbüheler Alpen, hat er diese neue Route aus der Taufe gehoben. Im Gegensatz zu anderen Weitwanderwegen, die sich vornehmlich an alpinistisch gestählte Zeitgenossen richten, sind hier weder Schwindelfreiheit noch absolute Trittsicherheit erforderlich. „Der KAT Walk soll“, so ergänzt sein Kollege Max Salcher, „gerade jenen Freude bereiten, die sich noch nie an einen solchen Weg gewagt haben.“ Deshalb eignen sich die Etappen auch mal für eine Schnuppertour oder man wählt nur Teilabschnitte.

Auf Schritt und Tritt eröffnet diese Tour de Tirol die Bergwelt mit ihren vielen Gesichtern. Da sind die prächtigen Bauernhöfe des Penningbergs beim Start in Hopfgarten, wo die erste Etappe nach Kelchsau startet. Sie führt durch Wiesen und Wälder und bietet herrliche Ausblicke auf die Hohe Salve, das Kitzbüheler Horn, den Wilden Kaiser und den Lodrongipfel. „Das ist Wandern mit besten Aussichten“, erläutert Stefan Astner, Geschäftsführer der Ferienregion Hohe Salve und einer der Väter des KAT Walks, der so gar nichts gemein hat mit seinem Namensvetter, der auf Modeschauen zum Einsatz kommt.

Hier sind der Weg und seine Geschichten das Ziel. Echte Lebensweisheiten und feinsinniger Humor steckt in den Texten des Almliteraten Sepp Kahn, den man mit etwas Glück auf der zweiten Etappe in seinem sommerlichen Domizil auf der Unteren Lärchenbergalm antrifft. Kahn oder Kitz – die Unterschiede könnten auf diesem Weg nicht größer sein. Denn am vierten Tag heißen nach einem längeren Abschnitt durch die Welt der Alpenrosen die Sehenswürdigkeiten Hausbergkante, Mausefalle und Ganslernalm. Kenner des alpinen Skisports wissen nun, was die Uhr geschlagen hat. Denn die Etappe von Aschau nach Kitzbühel verspricht Weltcup Feeling pur. Dafür sorgen auf der wohl berühmtesten Rennstrecke der Welt, der Streif am Hahnenkamm, nicht zuletzt Schautafeln, die über die berühmt berüchtigten Streckenabschnitte informieren. Wanderweg Nummer 26 führt rasant bergab und lässt auch im Sommer ahnen, wie steil und gefährlich diese Strecke nun einmal ist. Am Etappenziel Kitzbühel erwartet den Wanderer dann ein etwas anderes Flair als in den Stationen vorher. Doch auch hier finden sich gemütliche Gasthäuser und Pensionen für jene, die nicht den Graukäse gegen Kaviar tauschen möchte.

Wenn man am nächsten Tag Kitzbühel verlässt, geht es schnell hinauf in eine andere Welt und über die Adlerhütte und die Trattalm zum Kitzbüheler Horn, jenem weithin sichtbaren Wahrzeichen der Region. Ein 360-Grad-Rundblick lohnt die Mühen. „Es ist die Aussichtsetappe schlechthin“, berichtet „Hausherr“ Gernot Riedel. Den Schlusspunkt bildet die sechste Etappe, die von St. Johann in Tirol über das Adlerspoint-Plateau durch das Reich der Almen zum KAT Walk-Endpunkt Fieberbrunn im Pillerseetal führt. „Wir sind nicht nur das Ziel, sondern auch der Anfang“, erklärt Florian Phleps, der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Pillerseetal. Denn ohne Mühe könne man den Weg auch in umgekehrter Richtung begehen.

Was diese Strecke zudem auszeichnet, ist der Genuss am Wegesrand. Kaum eine Etappe, die nicht ihre ganz besonderen Spezialitäten zu bieten hat. Da locken im Brixental unter der Bezeichnung „KochArt“ kulinarische Erlebnisse. KochArt-Betriebe haben sich verpflichtet, nur heimische Produkte höchster Qualität zu verwenden und traditionellen Gerichten neues Leben einzuhauchen. Auf Etappe drei sind es die Alpenrosen, die in der Nähe von Westendorf in einer der am dichtbewachsensten Alpenrosenregionen der Alpen vorzufinden sind. Genuss verspricht in St. Johann auch Ludwig Stranzky, der Braumeister der örtlichen Spezialitäten-Brauerei Huber. Hoch oben auf dem Sudhaus lockt ein wahrer Geheimtipp – das Turmstüberl nebst Terrasse und Bierspezialitäten mit Direktanschluss zum Brauerei-Keller. Und wer die sechste Etappe bewältigt hat, der sollte Gidis Genusswerkstatt in Fieberbrunn nicht versäumen. Edelbrand-Sommelier Gidi Treffer führt in die Welt der kostbaren Schnäpse, die er aus uralten Obstsorten wie der Roten Pichl-Birne und der Eigelsbacher Birne gewinnt. Ebenso wohltuend, insbesondere bei Muskelkater, ist ein Besuch in der ältesten Latschenöl-Brennerei der Welt, die in St. Ulrich am Pillersee zu Hause ist. Führung durch die Brennerei und ein Besuch des hauseigenen Museums liefern manchen Hinweis auf die Heilkraft der Kräuter. Und so gestärkt, kann man ja bereits die nächsten Etappen auf dem KAT Walk planen.

Ein kostenlos erhältlicher Flyer informiert kompakt über den neuen Weitwanderweg KAT Walk, über Einkehrmöglichkeiten und den Gepäcktransport.
Weitere Informationen gibt es unter www.kat-walk.at + www.kitzbueheler-alpen.com sowie bei Kitzbüheler Alpen Marketing - Presse, Tel. +43 57507 2000-145.

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