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Presseinformation 01.12.15

MR. BIATHLON FRANZ BERGER

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Franz Berger ist maßgeblich am hohen Stellenwert des Biathlon-Sports in Österreich beteiligt – und auch daran, dass die WM 2017 in Hochfilzen stattfindet. Obwohl Franz Berger diesen Sport nie ausübte, gefiel ihm Biathlon schon, als im Areal des Truppenübungsplatzes (TÜPl) Hochfilzen 1973 erstmals eine Österreichische Meisterschaft mit Großkaliber für die Exekutive ausgerichtet wurde. Der Vizeleutnant trat dem Heeressportverein bei und wurde schon bald Präsident des Vereins. Aufgrund eines Terminproblems einer anderen Nation durfte Hochfilzen einspringen und die erste Kleinkaliber-Biathlon-WM 1978 veranstalten. Zwei Jahre später wurde auch noch die Österreichische Meisterschaft am TÜPl durchgeführt. Doch weitere Veranstaltungen waren dort nicht mehr erwünscht, weil die militärische Ausbildung Vorrang hatte. Also führte der Heeressportverein diverse Biathlon-Meisterschaften und Weltcups vor allem im Wiesental in Hochfilzen durch. „Bis 1990 haben wir so dahing’wurschtelt“, sagt Franz Berger. Auch wenn ihm im PillerseeTal in den 90er Jahren ein rauer Wind entgegenwehte und der Biathlonsport in Hochfilzen fast Geschichte war, blieb der Vizeleutnant von Anfang an hartnäckig und wollte nicht von seinem Weg abweichen. Er hatte ein Ziel vor Augen, das er verfolgte. Gemeinsam mit dem Österreichischen Skiverband und dem TÜPl Hochfilzen schaffte er es, den Biathlonweltcup nach einer Pause im Jahr 1996 nach Hochfilzen zurückzuholen: „Man muss schon eine dicke Haut haben, sonst kommt man nicht ans Ziel. Wenn etwas größer wird, hat man dort und da auch Neider, das ist klar“, erzählt er. Ursprünglich wollte Franz Berger schon nach der WM 2005 etwas kürzertreten. Doch das Gegenteil war der Fall: Im Sommer nach dieser Großveranstaltung wurde er vom Internationalen Biathlon Verband gebeten, das Amt des Renndirektors zu übernehmen. „Aufgrund der persönlichen Beziehung, die ich zum Verband hatte, konnte ich fast nicht nein sagen“, erzählt er. „Die waren in einer gewissen Not, haben jemanden gebraucht, auf den sie sich verlassen können“. Also hat er für fünf Jahre zugesagt. „Dabei ist es aber leider nicht geblieben“, lacht er. „Es hat geheißen, ich soll das bis 2012 weitermachen, und dann die Olympischen Spiele 2014 auch noch, weil ich ja schon alles vorbereitet hatte“. Ganze neun Jahre lang blieb er schließlich Renndirektor. Doch nach den Olympischen Spielen 2014 war endgültig Schluss. In der Zwischenzeit hatte Hochfilzen schon die Biathlon-WM 2017 zugesprochen bekommen, an der Franz Berger maßgeblich beteiligt ist. „Die Organisation macht uns Spaß. Sollte das einmal nicht mehr der Fall sein, hören wir damit auf“, bestätigen Franz und seine Frau Moni. „Klar ist das nicht mehr nur mit einem Acht-Stunden-Tag getan“, erklärt der 59-Jährige. Aber Franz ist Arbeit von Kind auf gewöhnt. Er ist mit seinen sieben Geschwistern auf dem Untertenn-Hof in Hochfilzen aufgewachsen, den sein Vater in den 60er-Jahren gekauft hatte. Franz Berger hat viel geleistet – für den Biathlon- Sport, für Hochfilzen, für das ganze Pillerseetal. Im Dezember feiert der Mann, der seinen Weg immer geradeaus gegangen ist, seinen 60. Geburtstag. „Harte Schale, unglaublich weicher Kern – das trifft auf ihn zu“, verrät seine Frau Moni.

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