Kaiserbachtal Naturschutzgebiet

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SOMMER IM KAISERBACHTAL

Das Kaiserbachtal im Naturschutzgebiet Kaisergebirge erstreckt sich vom Kirchdorfer Ortsteil Griesenau bis zum Stripsenjoch, umschlossen vom Wilden Kaiser im Osten und vom Feldberg und dem Zahmen Kaiser Gebiet im Norden. Auf 10.200 Hektar bietet das gesamte Naturschutzgebiet in den nördlichen Kalkalpen eine einzigartige Flora und Fauna. Für unzählige Gipfelbesteigungen und anspruchsvolle Klettertouren im Kaisergebirge ist das Kaiserbachtal Ausgangspunkt. Mit herrlichen Aussichten belohnt die Kammwanderung vom Stripsenjoch über den Feldberg. Landschaftlich sehr wertvoll ist die gemütliche Wanderung entlang des wildromantischen Kaiserbaches im Tal. Gipfelnamen wie Predigtstuhl, Fleischbank oder Totenkirchl zeugen davon, dass das Klettern im Kaisergebirge auch Gefahren bergen kann. Die Gedenkkapelle Kaiserbachtal (erbaut im Jahre 1984) erinnert an die Verunglückten. Von Griesenau aus führt eine 5 km Mautstraße auf eine Seehöhe von 1024 m, direkt vor das imposante Bergmassiv des Wilden Kaisers. Im Sommer - von ca. Mitte März bis Ende Oktober erschließt sie Besuchern auch bei Anreise mit PKW oder Bus die bizarr-romantische Bergwelt.

Mautgebühren:
PKW: € 4,00; Motorrad: € 2,00; Kleinbus (bis 14 Personen) € 6,00; Bus (ab 15 Personen) € 0,50 pro Person


WINTER IM KAISERBACHTAL

Der Winterspaziergang ins Kaiserbachtal ist die angenehmste Möglichkeit im Winter den Bann und Zauber des Wilden Kaisers hautnah zu erleben. Die eindrucksvollen Felsgipfel ragen im hinteren Kaiserbachtal, bei den beiden bewirtschafteten Almen, der Griesner- und Fischbachalm imposant auf.

Beim Gasthof Griesenau geht's hinein ins Kaiserbachtal zum Parkplatz bei der Mautstelle (756 m). Der Schranken der Mautstelle bleibt den Winter über geschlossen. Das Kaiserbachtal gehört somit den Winterwanderern, Schneeschuhgehern, Langläufern und auch Tourengehern.
Nach und nach zeigen sich nach dem Lärchegg weitere Zacken des Kaisers, wie zum Beispiel der jene des Mitterkaisers. Schon bald, nach einer knappen halben Stunde, weitet sich das Tal. Die erste Einkehrmöglichkeit im verschneiten Almgelände ist erreicht - die Fischbachalm (856 m).
Kurz nach der Fischbachalm, links des Kaiserbaches, wird in der Gedenkkapelle der Bergtoten des Wilden Kaisers gedacht. Viele Namen reihen sich auf den Messingtafeln aneinander. Von der Fischbachalm geht’s dann deutlich ansteigend zur Griesner Alm (1024 m).
Die hauptsächlich nordseitigen Felsfluchten unter anderem von Totenkirchl, Fleischbank, Predigtstuhl ragen nah und senkrecht auf und krönen den Ausflug.

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